Ein Eisbär nähert sich einem Husky, statt ihn zu attackieren setzt er sich neben den Wuffi und streichelt ihm liebevoll über den Kopf. Auf YouTube hat das Video innerhalb von wenigen Tagen schon über fünf Millionen User begeistert.

Süße Szenen haben sich im kanadischen Dörfchen Churchill abgespielt. Der Ort mit lediglich 813 Einwohnern im dünn besiedelten Zentrum Kanadas ist bekannt dafür, dass im Winter viele Eisbären hier auf das Zufrieren des Meeres warten, um hier Robben jagen zu können. Der Besitzer der Hunde-Rettungsstation „Mile 5 Dog Sanctuary“, Brian Ladoon, gibt gegenüber dem Fernsehsender CBC an, dass seine Hunde und die Eisbären ein sehr inniges Verhältnis verbindet.

Gefahr für Menschen und Tiere

Laut Medienberichten aus der Region kommt dies aber nur zustande, weil Ladoon die dort ansässigen Eisbären füttert, damit sie sich nicht an den Hunden bedienen. Die Fütterung von Eisbären in Kanada ist illegal, da man diese nicht bewusst in bewohnte Gebiete locken will. Ladoon kann von der Gefahr, die von den Bären ausgeht ein Lied singen.  Als er einmal vergaß Futter für die Tiere bereit zu stellen, zögerten diese nicht lange und erbeuteten einen der draußen angebundenen Hunde als Abendessen.

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