Brandenburg: Während sich Rot-Grüne über angebliche Polizeigewalt Gedanken machen, sahen sich bereits über 207.000 Personen auf Youtube ein aktuelles Video an, das Gewalt gegen Polizisten darstellt. Fast jeder zehnte Zuschauer bewertete das Video mit einem Daumen hoch. Das Video ist der bisherige Höhepunkt einer Hassorgie gegen die westliche Welt, die der in Deutschland lebende Syrer auf Youtube auslebt und sich dafür feiern lassen möchte.

Ins Netz gestellt wurde das Video vom Youtuber Fayez Kanfash (26), der 2015 aus Syrien nach Deutschland migrierte und jetzt in Luckenwalde ansässig ist. Sein jetziges Werk ist nicht das Erste, das durch Gewaltaffinität auffällt. Bereits im November hatte der Syrer für Aufsehen gesorgt, als er verkleidet als arabischer Scheich einen Mann mit der Maske des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Strick theatralisch durch Berlin-Neukölln peitschte.

Zeigte symbolische Ermordung von Polizisten

Kanfashs Auftritt schloss sich den zahlreichen Demonstrationen von islamistischen Moslems weltweit an, die gegen die Meinungsfreiheit demonstrieren. Das Zeichnen des Propheten ist laut Koran verboten. Macron hatte sich öffentlich dazu geäußert, sich auf die Freiheit der Meinung berufen und diese verteidigt. Das erzürnte Moslems in allen Herren Ländern – offenbar auch Kanfash in Deutschland. Der islamistisch angehauchte Syrer, der Gewalt dem Zeichnen vorzieht, präsentierte daraufhin gespielt zunächst Macron als unterwürfigen Sklaven, der für seine Worte symbolisch bestraft wurde. Jetzt ging der Syrer gegen deutsche Polizisten vor.

Es wirkt beinahe so, als wolle er seine Verachtung dem deutschen Rechtsstaat gegenüber besonders zum Ausdruck bringen, anders ist das neue Video von Kanfash wohl nicht zu erklären. Im Video jagt er in einer gespielten Szene Männer in deutschen Polizeiuniformen durch einen Wald, „überwältigt“ und „erschießt“ sie mit Schreckschusswaffen, die erschreckend echt aussehen. Anschließend entwendet er den am Boden liegenden Personen die Kleidung und Austrüstungsgegenstände.

Staatsschutz ermittelt – angeblich

Kanfah schreibt zwar zu Beginn des Videos: „Bitte nehmen Sie den Ernst der Lage nicht nach / Und bitte wenden Sie sich an die deutsche Regierung und die Polizei / Mit allem Respekt“, doch wirkt das Video alles andere als harmlos und erinnert an das Vorbereiten einer Straftat. Daher schaltete sich nun auch der Staatsschutz ein, der jetzt angeblich wegen der Aufnahmen ermittelt, unter anderem wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Zudem steht der Verdacht des Sozialbetrugs im Raum. Der geübte YouTube-Konsument hat allerdings leise Zweifel. Während harmlose Videos von Akademikern, die eine andere Meinung zur Corona-Krise haben, oft nach Stunden gelöscht werden, ist die Gewaltorgie immer noch ohne Einschränkungen  verfügbar. Würde es der Verfassungsschutz ernst meinen, wäre die Abschaltung wohl die erste Handlung gewesen.

Sozialhilfe trotz guter Einnahmen

Der Syrer, der als „Flüchtling“ nach Deutschland kam, behauptete gegenüber „Die Welt“, dass er von Hartz IV leben würde und nebenher von Youtube nur etwa 1.000 Euro dazu verdiene. Bei über einer Million Abonnenten ist das wohl eher unwahrscheinlich und es ist davon auszugehen, dass er sehr viel mehr Geld mit seinen Youtube-Videos verdient, aber trotzdem nebenher Hartz IV kassiert. Das wäre ein weiterer Schlag ins Gesicht des Staats, der ihn mit offenen Armen aufnahm.

Das Innenministerium von Brandenburg bestätigte am Mittwoch, dass das Video nun von der Staatsanwaltschaft Potsdam und Cottbus geprüft wird.