Nicht erst seit dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Syrien zählt Präsident Baschar al-Assad zu den beliebtesten Feindbildern der westlichen Mainstream-Presse. Bedenklich: „Journalisten“ der Mainstream-Medien haben oft nie Syrien bereist, beziehen sich oft auf eine ominöse „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ mit Sitz in Großbritannien. Brisant: Jetzt hat ein renommierter Insider, der mehrfach Syrien während des Krieges bereist hat und über exzellente Top-Kontakte verfügt, die neusten Dreistigkeiten der Mainstream-Presse akribisch recherchiert.

Ein Gastbeitrag von „Zuerst!“-Chefredakteur Manuel Ochsenreiter

Assad nicht an brutalem Krieg schuld

Das ewige Mantra der europäischen Flüchtlingspolitik lautet stets: „Fluchtursachen bekämpfen!“ Vor allem dann, wenn es um Syrien geht. Zur Erinnerung: Seit 2011 tobt dort ein Krieg, der in den westlichen Medien fälschlicherweise als „Bürgerkrieg“ bezeichnet wird.

Spätestens seit 2014/2015 machten sich viele Syrer auf den Weg nach Europa. Angeblich – so berichten wieder die westlichen Medien – fliehen die Menschen vor Präsident Baschar al-Assad und seiner Armee. Daher lautet die Botschaft der meisten etablierten europäischen Politiker: Assad sei die Fluchtursache, daher müsse man ihn bekämpfen.

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Fake News über angebliche Enteignung

Doch hält diese These einem Faktencheck stand? Oder reiht sie sich in die unendliche Serie von westlichen Fake-News über den syrischen Kriegsschauplatz ein Beispiel: Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

„Dekret Nummer 10, das Präsident Baschar al-Assad am 4. April unterzeichnet hat, ermöglicht es der Regierung, neue Bebauungspläne zu erlassen. Lokale Expertenkomitees sollen dann die Eigentumsverhältnisse in den Gebieten klären, wo es keine formellen Kataster gibt – oder diese im Krieg zerstört wurden, wie etwa in Homs. Binnen 30 Tagen nachdem ein solcher Entwicklungsplan per Dekret erlassen wird, müssen die Besitzer von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen ihre Eigentumsrechte nachweisen. Anderenfalls kann ihr Besitz versteigert oder der öffentlichen Hand zugeschlagen werden.“

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Unfassbare Unwahrheit verbreitet

Die Auswirkung dieses Dekrets sei, daß die meisten Syrer keine Chance mehr hätten, in ihre Heimat zurückzukehren, da sie quasi entschädigungslos enteignet würden. Sie würden für immer in Europa bleiben müssen. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und sorgte für harsche Kritik. Man warf der syrischen Regierung vor, damit sozusagen eine „ethnische Säuberung“ mit juristischen Mitteln durchführen zu wollen, indem man die Flüchtlinge – alles angebliche Assad-Gegner – enteignet.

Nur: Die Nachricht ist eine Ente. Der syrische Parlamentssprecher Khaled Abboud erklärte prompt, daß ein solches Gesetz niemals verabschiedet worden sei. Es widerspräche der syrischen Verfassung. Fake-News dieser Sorte sind ein Paradebeispiel für die Nachrichtenlage aus Syrien. Die Wahrheit ist genau andersherum…

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