In seiner Ausgabe 15/18 beschäftigte sich der „Wochenblick“ kritisch mit dem Angriff auf Syrien, der als „Vergeltungsaktion“ für eine angebliche „Giftgasattacke“ des Assad-Regimes dargestellt wurde. Unsere Zweifel an der US-amerikanischen Darstellung werden nun auch von anderer Seite bestätigt.

Es ist an und für sich schon mehr als auffällig, dass die Mainstream-Medien seit dem Militärschlag von US-Präsident Trump gegen Syrien kaum mehr ein Wort darüber verlieren, was dort geschehen ist, obwohl es bislang nur Behauptungen von einer Seite gibt, die allerdings bislang durch nichts bewiesen worden sind.

Es gab keinen Giftgas-Angriff

Der Kriegsreporter Robert Fisk war vor Ort und sein Bericht wurde in der britischen Zeitung „The Independent“ veröffentlicht. Demnach gab es gar keinen Giftgas-Angriff, der aber für die USA, Großbritannien und Frankreich der Angriffsgrund war.

Vor den Militärschlägen auf die syrische Stadt Duma überschlugen sich die Mainstream-Medien mit Mitteilungen über Assads „Giftgasangriff“: Videos und Bilder des angeblichen Chemiewaffenangriffs kursierten auf den Medienseiten. Und jetzt – Schweigen im Walde…

robert fisk

Alternativ-Medien bohren nach

Lediglich die vom Establishment so verteufelten Alternativmedien bohren weiterhin nach und stellen kritische Fragen, wie sie von den selbsternannten „Qualitätsmedien“ nicht oder zumindest nicht mehr gestellt werden.

Unabhängige, ergebnisoffene Berichterstattung, die einen Beitrag zur Wahrheitsfindung leistet, wie jene von Robert Fisk im „Independent“, sind in den gleichgeschalteten Mainstream-Medien der westlichen Hemisphäre mittlerweile fast unmöglich geworden.

Bombardements auf Syrien

Hier fand ehrliche und kritische Recherche vor Ort statt. Dennoch blieb der Bericht des „Independent“ auch in Großbritannien weitgehend ohne Echo. Den Artikel „The search for truth in the rubble of Douma – and one doctor’s doubts over the chemical attack“ finden Sie im Original hier.

Wenig bis gar nichts wird in den Mainstream-Medien auch über die massive weltweite Kritik und Ablehnung der Bombardements auf Syrien berichtet, die immerhin einen völkerrechtswidrigen Akt darstellen. So wurde z.B. in den USA von Dr. Maike Hickson und Prof. Dr. Robert Hickson am 11. April 2018 eine Petition initiiert, die innerhalb weniger Tage von 6.700 Persönlichkeiten unterzeichnet wurde.