Während des Mittagsschlafs soll ein 35-jähriger Praktikant in Sietow, Mecklenburg-Vorpommern, ein vierjähriges Mädchen unsittlich im Bereich des Gesäßes berührt haben. Das Kind informierte seine Eltern, diese sprachen erst mit der Kindergartenleitung und erstatteten dann Anzeige.

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass natürlich nicht alle Syrer potenzielle Vergewaltiger oder Kinderschänder sind. Im vorliegenden Fall müssen sich die Verantwortlichen aber sicherlich die Frage gefallen lassen, ob sie die Hintergründe des Praktikanten auch so penibel geprüft haben, wie es bei einem so sensiblen Arbeitsgebiet als notwendig erscheint. 

Nachdem das Mädchen ihren Eltern davon erzählte, dass sie von dem Mann während der Zeit des Mittagsschlafes unangemessen begrapscht worden war, suchten diese das Gespräch mit der Leitung des Kindergartens. Zum Inhalt und Ergebnis des Gesprächs wurde nichts bekannt. Letztendlich entschied sich die Familie aber dazu, Anzeige zu erstatten.

Die Kriminalpolizei Neubrandenburg bestätigte gegenüber deutschen Medien, dass in der Sache ermittelt werde. Die polizeiliche Untersuchung stünde aber noch ganz am Anfang. Der Beschuldigte wurde vorläufig von seiner Tätigkeit suspendiert, das Jugendamt vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.