Gehören Sie zu den 57,5 Prozent der Wähler, die bereits 2017 für eine rechts-konservative Wende in Österreich gestimmt haben? Zählen Sie sich zu jenen, die diese Mehrheit sogar bei der EU-Wahl nach dem Ibiza-Skandal noch unterstützt haben?

Ein Kommentar von René Rabeder

Flüchtlinge sind ein Tabu-Thema

Wenn ja, dann stehen die Chancen ziemlich gut, dass Sie aber zu den 80 Prozent gehören, die sich nicht trauen, ihre Meinung in der Öffentlichkeit kundzutun. Diese ungeheuerliche Zahl stammt von einer brandaktuellen Umfrage zum Thema Meinungsfreiheit. Wahrscheinlich wenig überraschend: Zu den größten „Tabu-Themen“ zählen Flüchtlinge und Migration. Wohl jene wesentlichen Punkte also, die Sie vermutlich überhaupt erst dazu gebracht haben, Ihr Kreuz in der Wahlkabine bei einer konservativen Partei zu machen.

Wie kann es also passieren, dass die Mehrheit der Bevölkerung im heimlichen und stillen Kämmerchen des Wahllokals für etwas stimmt, worüber sich nur jeder Fünfte überhaupt laut zu reden traut. Warum wagen es in einer Demokratie im Herzen Europas offenbar acht von zehn Menschen nicht zu sagen, was sie bewegt? Beim Stammtisch. Unter Freunden. Im Kreise der Familie. Am Arbeitsplatz. Die Antwort ist so einfach wie erschütternd: Es liegt am Druck, den die Mainstream-Medien Hand in Hand mit politischen Parteien des linken Spektrums auf die Gesellschaft aufgebaut haben.

Spott für alles, was nicht links ist

Nach wie vor wird, sei es im Fernsehen, im Radio und in Zeitungen, alles verteufelt, was nicht links ist. Gemeinsam mit Künstlern und Moderatoren haben Journalisten der Alt-Medien die Deutungshoheit über alle Aspekte unseres Lebens übernommen. Über Konservative, die sich gegen Realitäten wie die Überfremdung ihrer Heimatstädte wehren möchten, lacht man bestenfalls abfällig, wenn man sie nicht gleich erst in eine dunkle Schublade der Geschichte steckt und ihnen mit dem NS-Propaganda Magazin „Der Stürmer“ vorm Gesicht herumwedelt. Der Mainstream spricht mit einer Stimme für Eliten. Freie Medien wie der „Wochenblick“ sind oft die einzige Stimme der „schweigenden Mehrheit“.