Tag 16 und somit mein zweiter Eintrag ins Corona-Tagebuch des Wochenblick. Viel getan hat sich nicht. Ich bin immer noch zu Hause, ich habe immer noch E-Schule und ich versuche meine Form zu halten. 

Ein Eintrag ins Tagebuch von Roman Möseneder

Java Script und der Tag gehört dir

Um 7.40 Uhr klingelt mein Wecker. Mit zugekniffenen Augen zerre ich mich ins Badezimmer, putze meine Zähne und begebe mich – wie jeden Tag – direkt an meinen Laptop. Programmieren stand auf dem Stundenplan. So verbrachte ich die ersten Stunden des Tages gemeinsam mit meinen Mitschülern in einem „TEAMS“-Meeting und werkte an Java Script herum. „Kann jemand die vergangene Einheit zusammenfassen?“, fragt der Lehrer. Nach 10 Sekunden Stille, fuhr er mit einem „Naja, es ist noch früh“, fort. Auch nichts Neues, aber was soll man machen.

Masken!

Zwischendrin werfe ich ab und an einen Blick auf mein Handy. In unserer Familiengruppe diskutieren bereits Tanten und Großeltern über die kommende Maskenpflicht. Die einen nehmen es lockerer, die anderen – gelinde gesagt – eher weniger.

Homeworkout

Es ist eine schlimme Zeit für uns Sportler. Vor dem Corona-Zeitalter besuchte ich regelmäßig das Fitnessstudio und verausgabte mich beim Kickboxen. Beides eher schwierig aktuell. Meine aufgebauten Muskeln versuche ich durch Einheiten mit Hanteln zu halten, aber dasselbe ist es sicher nicht. Da ich zu Hause aktuell keinen Boxsack hängen habe, musste sich meine Freundin opfern, Schlagpolster zu halten, damit ich auch in diesem Bereich nicht zu stark abbaue. So viel sei gesagt: Erfreut war sie nicht. Aber man muss ja sowieso das Beste aus der Situation rausholen.

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