Es ist schon interessant, dass man gänzlich andere Informationen zur Lage erhält, wenn man Virologen befragt. Die Bundesregierung befragt dazu hauptsächlich Mathematiker. Ich frage nächstens einen KFZ-Mechaniker wie ich mein Dach neu decken soll. Er hat ja auch ein Dach, irgendetwas wird er schon darüber wissen. Eines ist aber jetzt schon sicher: Nur weil einer große Ohren hat, bedeutet das nicht, dass er die Sorgen der Bevölkerung wirklich hört.

Ein Tagebucheintrag von Willi Huber

Neben all den Aluhüten, die in den letzten Wochen unsere Zeit vergeudeten und unsere Nerven strapazierten, kommen in den letzten Tagen immer mehr studierte Virologen an die Öffentlichkeit. Deren Botschaft ist vielleicht nicht ganz so lustig wie durch Impfungen verabreichte Mikrochips vom Mars oder von Reptiloiden übernommene Multimilliardäre die dem Teufel zur Weltherrschaft verhelfen wollen. Wer tatsächlich an seriösen Fakten interessiert ist, bekommt nun endlich Stoff. Was auch Grund zur Hoffnung gibt, denn in unserer von PR Maschinerie durchgeplanten Welt passiert nichts zufällig. Wenn Regierungen solche Gegenstimmen zulassen, gibt es vielleicht für uns alle bald eine Exit-Strategie aus dem großen Theater.

Fachleute äußern begründete Zweifel an Maßnahmen

Der in Oberösterreich tätige Prof. DDr. Martin Haditsch wandte sich gestern mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit. Darin erklärte er endlich einmal verständlich den Stand der Dinge aus wissenschaftlicher Sicht. Wir erfuhren, was sich in anderen Teilen der Welt als sinnvoll erwiesen hat und was nicht. Aufgrund des Virus die Wirtschaft komplett zu ruinieren hält er für irrational überzogen.

Und ausgerechnet im deutschen Mainstream schlägt der Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck in dieselbe Kerbe. Man würde zu wenig wissen, alle Maßnahmen beruhen auf Modellen und Berechnungen die auch völlig falsch sein könnten, wenn nur eine der Grundannahmen nicht stimmen. Er bemängelt, dass es keinen internationalen runden Tisch der Virologen gab. Den Sinn der pauschalen Geschäftsschließungen stellt er in Frage.

Weshalb sich die Bundesregierung dem gegenüber hauptsächlich von Mathematikern beraten lässt und deren Berechnungen als alternativlose Begründung für kriegsähnliche Maßnahmen heranzieht, ist eines von vielen Rätseln. Es ist eine Sache, weshalb die Herrschenden in Tagen wie diesen über kaum eigene Bildung verfügen. Weshalb man dann aber nicht einmal auf die Besten der Besten in der Beratung setzt, ist unerklärlich.

Große Unterschiede zwischen Regierungs-PR und Realität

Was die Nerven der Bevölkerung ebenso strapaziert ist nach wie vor die bestenfalls auf Halbwahrheiten aufgebaute Informationsstrategie der Bundesregierung. Am Besten soll das Volk alles blind glauben, was die lieben Anführer beschließen und anordnen. Damit dies auch wirklich gelingt, arbeitet man überall fieberhaft an noch mehr Überwachung, Zensur und Abstrafung von Abweichlern.

Der Bonus, den Kurz und Anschober bei großen Teilen der Bevölkerung genießen, beruht auf ihrer perfekten Inszenierung. Sobald man auch nur eine Aussage hinterfragt, die über „guten Tag“ hinausgeht, bemerkt man rasch den großen Unterschied zur Realität. Glücklicher Weise haben wir (noch?) soziale Medien, in denen sich Menschen austauschen und über ihre echten Erfahrungen berichten. Beispielsweise über Schutzmasken, die es gewiss noch nicht in allen Supermarktketten gibt.

Der Polizist, dein Freund und Helfer?

An sich haben viele von uns großen Respekt vor Menschen, die ihr Leben im Dienst für andere Einsetzen. Dazu gehören auch viele Polizisten, welche diesen Karriereweg wohl nicht wegen des Geldes eingeschlagen haben. Wo es freiheitsliebenden Menschen aber die Fingernägel aufrollt, sind Geschichten aus den letzten Tagen, wo sehr übereifrige Beamte sich auf Dienst nach Vorschrift berufen, um die schwächsten Mitbürger zu drangsalieren. Es begann in Wien, wo man sich brüstete, eine Dame angezeigt zu haben, welche alleine beim Spazierengehen ein Selfie von sich vor einem blühenden Baum anfertigte. In der Steiermark drohte man einer Frau mit Strafe, die für das Home-Schooling ihres Sohnes ein Schulheft einkaufte. Wieder in Wien verkündete man stolz, zwei Männern eine 500 Euro Strafe aufgebrummt zu haben, weil sie sich bei zu geringem Sicherheitsabstand miteinander unterhielten.

Bei Zusammenrottungen neuer Österreicher in den üblichen Brennpunktvierteln sieht man aber lieber weg. Es hat den Anschein, als wäre die Staatsgewalt vor allem dort stark, wo sie nicht mit Widerrede und Gegenwehr zu rechnen hat. Bei der hoch aggressiven, gewaltbereiten Klientel riskiert man lieber nichts. Der Unterschied zu Frankreich, wo dies für die Problemviertel sogar offiziell angeordnet wurde, spricht man in Österreich nicht darüber. Allerdings hat sehr wohl jeder Polizist einen eigenen Ermessensspielraum für seine Handlungen. Das Konzept des Aufklärens und Ermahnens statt des Strafens sollte meiner Meinung nach nicht in Vergessenheit geraten. Von Freunden und Helfern erwarte ich mir jedenfalls keine willkürlichen Schikanemaßnahmen.

Infiziertenzahlen und verweigerte Tests

Unser lieber Kanzler setzt seit neuestem auf Schockzahlen, Angstmache und Dramatik. 90.000 Tote wären in Österreich zu erwarten. Dies zu einem Zeitpunkt, wo der erwartete große Ansturm auf die Intensivstationen völlig ausgeblieben ist. Wo die offizielle Todeszahl einen bitteren Beigeschmack erhält, weil alle Beteiligten offen zugeben, dass es sich um „Tod mit Corona-Virus“ und nicht um „Tod durch das Virus“ handelt. Dies Verfälscht auch wieder fahrlässig und mutwillig jede Statistik, welche die Basis für die Maßnahmen darstellt. Wir wissen schlichtweg nicht, wie viele Menschen in Österreich bislang wirklich an Corona starben. Das wissen wir übrigens auch aus Italien nicht, wo dieselbe Vermischung Programm ist.

Viel problematischer, weil mutwillig und fahrlässig gelogen, ist die Zahl der Neuinfektionen, die ebenso als Grundlage für die Maßnahmen herangezogen wird. Hier richtet sich die Bundesregierung die angeblichen Fakten wie sie es braucht – in einer Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht. Mir sind persönlich ein Dutzend Menschen aus verschiedenen Bundesländern bekannt, die mehrere klare Symptome der Covid-19 Erkrankung aufweisen. Geschmacksverlust, Husten, Atemprobleme, Fieber. Ihnen allen wurde von der Hotline die Testung verweigert – und dies nicht nur zu Beginn der Krise sondern bis heute. Entweder, die Behörden interessieren sich nicht für die wahren Zahlen oder diese sollen absichtlich klein gehalten werden. Dies ist so lange „lustig“ bis es unter den nicht untersuchten Menschen zu einem schweren Verlauf, vielleicht sogar zu Todesfällen kommt. Dies wird von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen und ist durch nichts zu entschuldigen.

Viele sehen wie ihr Lebenswerk vernichtet wird

Während man also zuhause in seinem kleinen Quarantanamo eingesperrt ist und das tägliche Wapplerboarding durch Reden von Kurz, Anschober und Konsorten über sich ergehen lassen muss, grübelt man, weshalb angeblich vierzig Prozent der Menschen mit diesen Herrschaften hellauf zufrieden sind. Inzwischen erzählen einem Freunde, wie sie mitansehen müssen, dass die Maßnahmen ihr Lebenswerk vernichten. Andere wurden arbeitslos, wissen nicht mehr wie sie ihre Kreditraten bezahlen sollen. Es besteht durchaus die Angst, dass das Corona-Virus mehr Todesfälle aufgrund von Suizid – möglicherweise auch durch Folgekriminalität – fordern wird, als durch akutes Lungenversagen. In diesen Momenten ist man froh, dass es (noch?) freie Medien gibt, die nicht in den verordneten, gleichgeschalteten Lobgesang einstimmen. Wahre Demokratie bedeutet eben wahre Meinungsfreiheit. Über allem steht momentan die Sorge, dass wir beides nie erreichen, ja vielleicht völlig verlieren werden.

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