Der Messenger-Dienst Telegram erlebt gerade einen gigantischen Boom. 1,5 Millionen neue Nutzer gibt es pro Tag. Für deutsche Mainstream-Medien wie den „Stern“ ein Schock. Telegram werde angeblich zum „Sammelbecken rechter Pöbler“.

Mit mehr als 400 Millionen Nutzern (Stand 2020) kann man die Inhalte von Telegram cloudbasiert, also parallel auf verschiedenen Geräten, abrufen. Die App ist übersichtlich gestaltet und wirbt mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die allerdings nicht standardmäßig aktiviert ist.

Die beiden russischen Brüder Pavel und Nikolai Durov, die davor bereits das russische Facebook-Pendant VK entwarfen, sind die Väter diese Messengers. Telegram hat einen Ruf als datensparsame WhatsApp-Alternative und erfreut sich auch bei Patrioten immenser Beliebtheit.

Auch der Wochenblick ist bei Telegram

Auch der Wochenblick bietet mit seinem Telegram-Kanal (Link: t.me/wochenblick) einen Alternative zu Facebook und Co. Und kann bereits mehr als stolze 2000 Abonnenten verzeichnen. Christoph Fröhlich vom „Stern“ wettert währenddessen fröhlich gegen Telegram.

Gegen Zensur

Der Messenger wurde in den vergangenen Wochen zum „Sammelbecken von Menschen, die sich dem Kampf gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschrieben haben oder auch nur den Kurs der Bundesregierung kritisieren“.

In den Kanälen würden sich „Impfgegner und Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und Reichsbürger, Klimaskeptiker und Rechtspopulisten“ tummeln.

Es wird angeprangert, dass Telegram eben nicht wie YouTube, Twitter oder Facebook rigoros gegen Meinungen vorgeht, die nicht in deren Agenda passt. Gerade für den Wochenblick ist es aber äußerst wichtig, in Zeiten immer stärker werdender Zensurbestrebungen für Sie, liebe Leser, einen standhaften Kommunikationspfeiler zu errichten.