Die Nachrichtenlage ist auch am Tag nach der Tat noch äußerst spärlich. Am Donnerstagabend griff „ein Mann“ offenbar seine Lebensgefährtin mit einem Messer an. Nachbarn wollten helfen und wurden ebenso niedergestochen. Je nach Quelle sind eine bis mehrere Personen in Lebensgefahr. Es dürfte sich aber eher um eine Beziehungstat handeln, nachdem die ersten Berichte an eine Terrortat denken ließen.

Die Informationen zur Wahnsinnstat, die sich gegen 19 Uhr im Oberhausener Stadtteil „Marienviertel“ zutrug, tröpfeln nur spärlich. Über die Nationalität des Täters und seiner Opfer ist nichts bekannt.

Laut „Bild“-Zeitung wurden bei der Bluttat vier Menschen durch eine Stichwaffe zum Teil schwer verletzt. Die Opfer würden zur Zeit in nahen Krankenhäusern intensivmedizinisch betreut. Nach Informationen des „Wochenanzeiger“ soll sich unter den Opfern auch ein 11-jähriges Kind befinden.

Der Tatverdächtige wurde vor Ort von der Polizei festgenommen. Auch er befindet sich im Krankenhaus. Laut ZDF gäbe es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. In diesem Medium wird im Gegensatz zu anderen Quellen erwähnt, dass es noch nicht gesichert sei, ob Täter und Opfer sich kannten. Es wäre außerdem unklar, ob der Täter den Behörden schon früher aufgefallen ist.