Terrorgefahr: Japan überwacht jetzt alle Moslems
Foto: Pixabay.com (Bildmontage „Wochenblick“)
In Japan hat das oberste Gericht die Überwachung aller Moslems erlaubt. Schon 2010 wurde bekannt, dass Moslems ohne Gesetzesgrundlage überwacht werden.

Terrorvorbeugung durch Bespitzelung

Im Jahr 2010 sickerten Daten ins Netz, die belegten, dass Moslems in Japan überwacht worden waren. Diese Daten umfassten neben den Namen und Adressen der Personen auch ihre Bekanntenkreise, sowie die Moscheen, die sie besuchten. Die Informationen wurden in kürzester Zeit mehr als 10.000 Mal heruntergeladen, was eine Gruppe von Betroffenen dazu veranlasste die Regierung zu verklagen. Obwohl sie recht, sowie eine Entschädigung in Höhe von fast 900.000 US-Dollar zugesprochen bekamen, wurde die Überwachung fortgesetzt. Nun hat das oberste Gericht die bereits stattfindende Überwachung im Namen der Terrorüberwachung erlaubt.

Islam in Japan

Bis heute gibt es in Japan nur sehr wenige Personen, die dem Islam angehören, größtenteils Gastarbeiter aus islamisch geprägten Länder. Die Anzahl der Konvertiten ist sehr gering. Geschätzt werden etwa 70.000 Personen, von denen etwa 10 Prozent Japaner sind. Nur etwa 0,05 Prozent der Einwohner Japans sind demnach Muslime.

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