Die gute Nachricht zuerst. Außer dem Täter wurde bei dem mutmaßlichen Terroranschlag niemand verletzt. Der Islamist, dessen Herkunft nicht genannt wurde, berief sich in einem Bekennerschreiben auf Osama bin Laden. Er hatte sein Auto auf eine bislang unklare Art modifiziert und durchbrach damit während eines Matchs die Wand der Sporthalle. Mainstream-Medien interessieren sich bislang nicht für die Wahnsinnstat, die bereits am Samstag stattfand.

In Maersta, einem Vorort von Stockholm, glaubte man zuerst an einen Unfall eines betrunkenen Autofahrers. Am Samstag durchbrach der 29-jährige Mann, dessen Name und Nationalität nicht bekanntgegeben wurden, mit seinem Fahrzeug die Seitenwand einer Sporthalle. Dort trugen gerade Jugendmannschaften mit Spielern im Alter um die 14 Jahre ein Match aus. Der schwedische Journalist Peter Imanuelsen beschrieb auf Twitter Zeugenaussagen, nach denen der Mann währenddessen „Allahu Akbar!“ (Allah ist der Größte!) gerufen hätte.

Video zeigt die Tat

Wie im Video zu sehen ist, kam das Auto aber zum stehen und konnte keinen weiteren Schaden anrichten. Die Halle wurde sehr schnell evakuiert. Der Täter wurde zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fand sich aber ein Brief, in dem der Name Osama bin Laden erwähnt wurde. Es dürfte sich um einen Bekennerbrief handeln, denn es stand darin auch „dass Menschen sterben würden“.

 

Eventuell expodierte Bombe nicht

Daraufhin wurde der Mann am Sonntag von Sondereinheiten verhaftet. Das Fahrzeug soll auf eine nicht näher beschriebene Art modifiziert worden sein. Aus den bisher bekannt gewordenen Details lässt sich befürchten, dass vielleicht sogar eine Bombe im Spiel war. Am Gaspedal des Fahrzeugs soll eine Batterie mit Drähten befestigt gewesen sein.

Mann gerade erst aus Haft entlassen

Der Täter soll laut der schwedischen Zeitung „Aftonbladet“ erst im Oktober aus der Haft entlassen worden sein. Er soll wegen schweren Verbrechen, unter anderem versuchten Mordes, eine achtjährige Haftstrafe verbüßt haben. In der Haft wäre er mehrfach negativ aufgefallen und musste immer wieder isoliert werden.