Im Sommer tauchte der Begriff im Windschatten von Corona zum ersten Mal auf. Damit die Lawine, die uns in die Tiefe reißt, auch einen Namen hat. Seit knapp einem Jahr fegt das Corona-Virus um den Globus, und immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass einiges faul ist an der schrecklichen Seuche.

Ein Gastbeitrag von Bernhard Riegler

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Klares NEIN zum Impfzwang

Ungereimtheiten ohne Ende, Schikanieren der Bürger und die gezielte Vernichtung von Existenzen, Branchen und Freiheiten als vorrangige Aufgabe der Obrigkeit, so der Eindruck. Nicht nur hier im kleinen Österreich, sondern in der ganzen Welt, besonders in der westlichen.
Sehr weit scheint dieser Verdacht nicht hergeholt. Im Sommer, als die Menschen begannen, sich wieder zart an eine gewisse Normalität zu gewöhnen, da hörten wir vom „Great Reset“. Vom großen Neustart war da die Rede und von der einmaligen Chance, die uns Covid-19 dafür bieten würde.

Wer ist das WEF und wer ist Klaus Schwab?

Das „World Economic Forum“ oder Weltwirtschaftsforum, kurz WEF, ist eine weltweit aktive Stiftung, ansässig in Genf, zu deren alljährlichem Treffen im Jänner in Davos 3.000 der gewichtigsten internationalen Köpfe in ihren Jets anreisen, um sich über die aktuellen Probleme auszutauschen. Aber nicht nur Topmanager und Eigentümer der 1.000 größten Firmen des Planeten schweben ein, auch Superhirne, Ultrareiche, Aktivisten, Gewerkschaftsführer, Celebritys, Politiker, Medienmacher und alle, die etwas zu sagen haben und geladen sind. Mastermind der Veranstaltung ist Klaus Schwab, und das seit 50 Jahren. In dieser Zeit hat er das Forum in ungeahnte Höhen geführt und zählt laut „Time Magazine“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt, der kolportierte Spitzname „God“ sagt einiges aus. Niemand hat so ungezwungenen Zugang zu sämtlichen Herrschern wie er. Im Juli hat der Mann ein umstrittenes Alterswerk veröffentlicht, „Covid-19: Der große Umbruch“. Die Lektüre hinterlässt einen seltsamen Nachgeschmack (lesen Sie dazu auch unsere Buchbesprechung).

Totalitärer Umsturz geplant

Der erste Eindruck: Das Werk muss schon länger fixfertig in der Lade liegen, Corona dient lediglich als passender Auslöser für die Anwendung. Wäre es nicht das Virus gewesen, dann halt eine Mondfinsternis oder Ähnliches. Zweitens: Unter einer dünnen Humusschicht aus Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Ökologie stößt man auf uralten Stoff. Zwar etwas aufgepeppt und mit digitalen Rüschen verziert, aber so könnte das Bändchen „Bolschewismus 4.0“ aus der Perlen-Reihe aussehen, aufbereitet für die Generation Greta. Wer soll diesen Humbug fressen? Die Generation Greta.
Drittens: Konzerne, die in schrankenloser Gier den Karren bis zum Anschlag in den Dreck gefahren haben, wollen nun dank Virus mit einem brutalen Systemwechsel die Kurve kratzen und sich mit diesem Büchlein einen vollkommenen Paradigmenwechsel zum grünen Kleinglobalismus verordnen? Wer’s glaubt. Profitieren werden und sollen am Ende wieder genau sie.
Hätten wir hier nur die idealistischen Schriften eines greisen Professors in Händen, wäre die Sache kein müdes Lächeln wert. Leider müssen wir davon ausgehen, dass es das Programm der nächsten Jahre ist, die Anleitung zum großen kommunistisch-totalitären Umsturz unter anderem Namen. Denn Dr. Schwab und sein WEF sind, so wird es mit jedem Tag deutlicher, eine Organisation wie aus einem James-Bond-Film, wahrscheinlich das schlagkräftigste Netzwerk überhaupt und de facto bereits eine Weltregierung.

Weltweite Vernetzung

Klaus Schwab, geboren in eine Industriel­lenfamilie im deutschen Ravensburg, verfügt bereits 1971 über Abschlüsse mehrerer Eliteunis, veröffentlicht sein erstes wirtschaftswissenschaftliches Buch und gründet mit Unterstützung der Europäischen Kommission das WEF, damals noch als „Managementforum“.
Für die globalen „Macher“ wird es zur Ehrensache, dazuzugehören zu jenem exklusiven Zirkel, der sich alljährlich im Jänner im Schweizer Nobelort Davos versammelt. Und sie alle fressen Klaus Schwab aus der Hand. Dessen Einfluss wächst und wächst, bald gehört er zum Lenkungskomitee der Bilderberg-Konferenzen, die Liste seiner Preise und Ehrendoktorate wird immer länger. Das WEF schwimmt im Geld, nennt zwar seine Partner-Unternehmen, nicht aber die genauen Finanzierungen. Nur die Überschüsse der enormen Beitragszahlungen sollen schon eine halbe Milliarde Dollar ausmachen.

Gerhard F., um die Jahrtausendwende auf Einladung in Davos: „Die Atmosphäre ist einmalig, wie ein großes Pfadfinderlager. Verwinkelt, heimelig, die Größten der Welt auf einem Fleck, ganz unter sich. Und du bist dabei! Als junger Kerl ist es einfach extrem cool, plötzlich neben Leuten wie einem Bill Gates zu stehen.“
Schwab weiß das und fördert diesen Austausch. Er selbst hat in den 1970ern in Harvard die Bekanntschaft von Henry Kissinger machen dürfen, ein sehr nachhaltiger Kontakt für ihn, wie er sagt. Es ist etwas überraschend, dass nun diese „Masters of the Univer­se“ mit so drastischen Plänen ans Licht kommen, denn ohne Unterstüt­zung der Top-Player würde Herr Schwab diese Ideen nicht wagen. Ein Larry Fink beispielsweise, Chef von BlackRock, lässt sich in Davos direkt in den Hochsicherheitstrakt schleusen, hält dort Audienz und sagt den rangniederen Silberrücken, was Sache ist (BlackRock hält riesige Aktienanteile an ALLEN Top-1.000-Unternehmen). Eine kleine Gruppe unermesslich reicher und mächtiger Leute outet sich jetzt als Bande radikaler Salonkommunisten und verordnet der Menschheit eine komplette Neuordnung ihres täglichen Lebens – und zwar bis ins letzte Detail? Einfach so?
Warum spielt Dr. Schwab, jetzt mit 82, nach überstandener Krebserkrankung und immensen Erfolgen, nicht mit seinen Urenkeln, wie andere gesetzte Herren – denen man in diesem Alter meistens nicht einmal mehr die Fernbedienung überlässt?

Demokratie? Nein, danke!

Noch einmal der ehemalige Starunternehmer Gerhard F. „… diese Leute leben meistens vollkommen abgehoben in ihren Elfenbeintürmen, weit weg von jeder Realität und ohne Widerspruch. Viele leiden nicht selten unter einem gewissen Größenwahn und wollen der Welt unbedingt ihren Fußabdruck hinterlassen. Geld ist da schon lange langweilig.“
Dass Typen wie ein Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg als Kinder von ihren Kameraden in die Mülltonne gesteckt wurden, kann man sich lebhaft vorstellen. Was Leute dieses Kalibers heute, viele Milliarden später, nach dem 5. Drink (wenn sie denn trinken) in der Gruppe für Streiche aushecken, besser nicht.
Beängstigend daran ist die nicht mehr vorstellbare Macht dieser Eliten. Die kumulierten Börsenwerte und Umsätze der beteiligten WEF-Unternehmen gehen in die Billionen. Neben den internationalen Organisationen hat man sämtliche Riesen der Banken-, Medien-, Pharma-, Rüstungs-, Ernährungsbranche im Sack, dazu noch die Giganten von Datenerfassung, Telekom und Biotech. Das sind doch schöne Möglichkeiten, oder? Was die Lage noch beunruhigender macht, ist die Scheu der Herrschaften vor demokratischen Entscheidungen, man zieht einfach durch, worauf man Lust hat, ob uns Sterblichen das gefällt oder nicht.
Zum Beispiel die Partnerschaft, die das WEF mit den Vereinten Nationen im Juni 2019 über die beschleunigte Einführung der Agenda 2030 eingegangen ist. Alle 193 UNO-Mitgliedsländer haben unterzeichnet. Überrascht, nie etwas davon gehört?
Dr. Schwab und seine Freunde haben sich mit Suborganisationen und NGOs noch zusätzliche Armeen geschaffen. Die „Young Global Leaders“-Stiftung für
„Ausnahmemenschen“ bis 40 oder die „Global Shapers Community“ für engagierte Leute jüngeren Alters. Tausende haben bereits die internen Schulungen absolviert. Warum wohl die BLM- und Klima-Gretl-Schilder in Köln und Houston so gleich aussahen? Was für eine Überraschung, dass auch George Soros als tragendes Element beim WEF dabei ist und gerade heuer in Davos eine Milliarde Dollar für Bildung gespendet hat!

Umbruch und Zerstörung

Dieses Buch „Covid-19: Der große Umbruch“ ist leider todernst zu nehmen, und es hat den gleichen Zweck wie die Mao-Bibel oder „Mein Kampf“: Es soll keine Unsicherheiten mehr über die wahren Absichten geben. Alle, die das bezweifeln, mögen nur als kleines Beispiel bitte auf Seite 227f über die Folgen für die Gastronomie lesen und dann selbst nachprüfen, wie brav unsere Regierungsdarsteller vollstrecken.
Der große Umbruch bedeutet Zerstörung, und Zerstörung ist für diese Leute notwendig, denn erst aus dem Chaos wird der neue Gefängnisplanet entstehen. Wie immer in der Geschichte bei marxistischen Experimenten ist das Leid der Menschen egal.
Wenn demnächst, auf den Trümmern unserer Welt, das Virus eine Atempause macht und plötzlich wie von Geisterhand allerorts radikale Gruppen aus ihren Höhlen kriechen und aggressiv gegen Rassismus, Ungleichheit und Klimawandel zu randalieren und brandschatzen beginnen, dann wissen Sie: Schönen Gruß vom großen Reset!

Petition für unsere Kinder
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