Die Iranerin Fatemeh Azads wurde in den Iran abgeschoben. Sie flüchtete vor einigen Jahren nach Deutschland, da sie gegen den Willen ihres Mannes vom Islam zum Christentum konvertierte. 

2015 konvertierte die Iraner Fatemeh Azads – gegen den Willen ihres Mannes – zum Christentum. Sie flüchtete kurz darauf mit ihren drei Söhnen nach Deutschland.

Nun wurde sie abgeschoben. „Ihr Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie in der persönlichen Anhörung ihre Hinwendung zum christlichen Glauben nicht genügend glaubhaft machen konnte“, so ihr Anwalt zu „BILD“.

Todesstrafe droht

Als Azads im Mai im Iran ankam, wurde sie sofort festgenommen. Der Iran sieht vor allem in Muslimen, die den christlichen Glauben angenommen haben, eine ernsthafte Bedrohung. Nun wartet sie auf ihre Anklage. Im Iran müssen alle Gesetze mit der offiziellen Auslegung der Scharia übereinstimmen. 

Das Strafmaß für christliche Konvertiten reicht von langjährigen Gefängnisstrafen bis zur Todesstrafe.