Eigentlich werden wir periodisch eingesperrt, um ein bis heute flüchtiges Virus an seiner Verbreitung zu hindern. Diese Funktion ist längst als Notlüge entlarvt. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) räumt ein, dass Ausgangssperren, Schul- und Geschäftsschließungen ohne Effekt sind.

Ein Gastbeitrag von Dr. Gerd Reuther

Aber deswegen bleiben plötzliche landesweite Einschränkungen der Bewegungsfreiheit noch längst nicht folgenlos. Die Vernichtung von Existenzen, die Umverteilung von Geldströmen und die Entsolidarisierung der Bevölkerung sind für jeden erkennbar und nach dem Gusto der Herrschenden. Beschönigt wird die gesellschaftliche Zerstörung mit der unvermeidlich damit verbundenen Abnahme der Luftverschmutzung.

Weniger Kindersterblichkeit

Weniger erwünscht und unerwähnt ist es, wenn gesellschaftliche Schäden zutage treten, an die wir uns längst gewöhnt haben. Wie in trockenen Sommern sinkende Pegel von Seen längst Überflutetes freigeben, tauchen jetzt vertuschte Leichen auf, die nie hätten gefunden werden sollen.
In den USA begannen 2020 ab Ende Januar, als die „Pandemie“ ruchbar wurde, die Todeszahlen von Kindern abzunehmen. Von Ende Februar bis Ende April verminderten sich die Todesfälle um ein Drittel, während sich in den übrigen Altersgruppen keine Veränderung zeigte. Die seit Jahrzehnten noch nie beobachtete Entwicklung deckte sich mit der einsetzenden Covid-Panik. Am 13. März wurde der nationale Notstand erklärt.
Was war passiert? Hatte das „Stay-Home“ einfach die Zahl der Unfälle mit Todesfolge vermindert? Verkehrs- und Freizeitunfälle gehören schließlich bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten Todesursachen. Trotz abnehmender Verkehrsbewegungen war allerdings kein Zusammenhang feststellbar. Auch eine Abnahme tödlicher Infektionskrankheiten wurde nicht registriert. Der Rückgang der Sterblichkeit betraf vor allem Kleinkinder. Über 200 pro Woche und nur während der Lockdowns. Die italienische Spezialistin für Biotechnik, Dr. Antonietta Gatti, stellte in ihrem Land Vergleichbares fest.

Impfungen gingen stark zurück

Die nationale Gesundheits- und Seuchenbehörde der USA machte dabei eine interessante Beobachtung. Eine Statistik der landesweit bestellten und verabreichten Dosen von Masern- und anderen Nicht-Grippe-Impfstoffen zeigte einen im Februar beginnenden und ab der Ausrufung des Notstandes dramatischen Einbruch. Durch die Lockdowns wurden die in den USA seit den 1980er-Jahren massenhaften Impfungen vielerorts ausgesetzt. Besonders in der Altersgruppe zwischen 2 und 18 Jahren gingen die Impfungen auf weniger als 10 % der üblichen Frequenz zurück.
Impfungen werden seit Jahren von Impfkritikern als häufigste Ursache für ein plötzliches Ableben im Kindes- und Jugendalter vermutet. Vertuscht werden können diese Todesfälle in der Rubrik des „plötzlichen Kindstodes“ bzw. des „plötzlichen Todes unklarer Ursache“. Beide Diagnosen gehören seit Beginn der massenhaften kindlichen Impfungen ab den 1970er-Jahren zu den Haupttodesursachen junger Menschen. Tendenz ebenso wie die der Impfungen steigend.
Das zeitliche Zusammentreffen von erheblich weniger Todesfällen mit einer stark zurückgefahrenen Impfaktivität ist zwar noch kein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang, aber doch ein starkes Indiz, wenn keine anderen Ereignisse koinzident sind. Kausalität setzt in der Regel einen zeitlichen Zusammenhang voraus.

Gesundheitsbehörden gefragt

Der hier geäußerte Verdacht sollte die österreichischen Gesundheitsbehörden dringend veranlassen, einmal in den eigenen Statistiken zu forschen, anstatt ihre Dienstbarkeit gegenüber der Impfstoffindustrie zur Schau zu stellen. Gleichzeitig sollte man auch untersuchen, welche anderen Auswirkungen das Ausbleiben weiterer medizinischer Maßnahmen wie Operationen hatte. Mehr Menschen sind trotz erheblich weniger Behandlungen jedenfalls nicht gestorben. Waren die entfallenen Therapien vielleicht unnötig oder gar schädlich?

Dr. Gerd Reuther ist Bestsellerautor und ehemaliger Chefarzt. Er war der jüngste Chefarzt Deutschlands. Später gab er seinen Posten auf. Sein Beruf ließ ihn aber nicht los, er schrieb mehrere Bücher zum Thema Medizin und Gesundheit.

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