Experte betont: Ausland hat Syrien-Krieg bewusst entfacht!
Ochsenreiter gilt als wichtiger Syrien-Experte.

In der Nacht zum 7. April 2017 war es so weit: US-Präsident Donald Trump gab den Befehl zum Angriff. 59 Marschflugkörper wurden gegen den syrischen Militärflughafen Shairat abgefeuert. Angeblich flog die syrische Luftwaffe am 4. April – also drei Tage vor dem amerikanischen Angriff – von dort einen Giftgasangriff in der Provinz Idlib.

Ein Gastbeitrag von Manuel Ochsenreiter (Direktor „German Center for Eurasian Studies“)

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Die US-Regierung macht Assad für den Giftgasanschlag verantwortlich. Damaskus weist jegliche Schuld zurück. Bei dem Angriff kamen rund 80 Menschen ums Leben und etwa 200 wurden verletzt. Auch Russland stellt sich auf die Seite Syriens: Es liegen keine Beweise vor, dass die syrische Luftwaffe für den Gasangriff verantwortlich sei.

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Syrer laufen angeblich vor deren Präsidenten davon

Moskau fordert eine Untersuchung, während die europäischen Staats- und Regierungschefs erstmals US-Präsident Trump laut applaudieren. Was kann man bei der Nachrichtenlage über den Syrienkrieg überhaupt noch glauben? Die Medien waren voll damit: Flüchtlingsmassen aus Syrien, die nach Europa strömen. Angeblich laufen die Syrer von Baschar al-Assad, dem syrischen Präsidenten, davon.

Angeblich bombardiert er das eigene Volk, angeblich läßt er sogenannte „Fassbomben“ aus Hubschraubern auf Krankenhäuser werfen, angeblich startete der syrische Krieg als „friedlicher Protest“, den Damaskus brutal zu unterdrücken versuchte. Das alles wird von den etablierten Medien verbreitet, doch dem Realitäts-Check hält kaum etwas stand. Es handelt sich um Kriegs- und Propagandalügen über Syrien.

1. „Die Krise begann 2011 mit friedlichen Massenprotesten gegen die syrische Regierung.“

Bereits im Frühjahr 2011 skandierten Islamisten nach den Freitagspredigten in Syrien: „Christen nach Beirut, Alewiten ins Grab!“ Während westliche Medien behaupteten, die „syrische Zivilgesellschaft“ erhebe sich „gegen die Assad-Diktatur“, trommelten die radikalen Muslimbrüder damals bereits mit westlicher Unterstützung für einen Umsturz und Systemwechsel in einen sunnitisch-islamisch geprägten Gottesstaat.

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Schiiten, Aleviten und Christen wurden damals schon durch die Straßen gejagt und ermordet, denn sie gelten als Assad-Anhänger. Der Westen schwieg oder unterstützte die gewaltbereiten Extremisten und präsentierte diese dem westlichen Publikum als „friedliche Demonstranten“.

2. „In Syrien wütet ein Bürgerkrieg.“

Schon 2011 haben radikal-islamische Prediger Dschihadisten für den Kampf gegen „das Assad-Regime“ angeworben und nach Syrien eingeschleust. Bereits 2012 berichteten syrische Soldaten, sie hätten mit gefangengenommenen Terroristen Verständigungsprobleme, da diese aus Afghanistan, Pakistan, Jemen, Tschetschenien und vielen anderen Ländern nach Syrien gekommen seien.

Der britische „Guardian“ berichtete bereits 2012, dass „ein Bericht des UN-Sicherheitsrats ergab, dass 15.000 Kämpfer nach Syrien und Irak gereist wären, um an der Seite des islamischen Emirats und anderen ähnlichen extremistischen Gruppen zu kämpfen.“ Sie kämen „aus mehr als 80 Ländern“. Ein Bürgerkrieg ist das nicht – es ist eine ausländische Invasion eines souveränen Staates.

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