Klaus Schwabs Agenda einer „schönen neuen Welt“ will wohl auch Bundeskanzler Kurz durchsetzen. Entweder ganz oder zumindest in Teilen davon. Höchste Zeit also, diese näher unter die Lupe zu nehmen, verheißt sie für den normalen Bürger doch nichts Gutes.

Lesen Sie hier Teil 1 und Teil 2 aus der Reihe Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“.

Von Guido Grandt

  • Kurz mauschelte bereits 2015 mit „Great Reset“-Architekt Klaus Schwab und dessen Intimus Philipp Rösler
  • Keine Verschwörungstheorie: Mit Wohlfühl-Floskeln als Deckmantel soll ein totales Überwachungssystem kommen
  • Massive Umverteilung nach oben: Die Super-Reichen werden dabei immer reicher und mächtiger
  • Corona als Sprungbrett zur Verwirklichung dieser Allmachts-Fantasien – viele der neuen Maßnahmen werden auf ewig bleiben
  • Als „gläserne Bürger“ sollen die Menschen in der eigentumslosen Zukunft leben – dieses besitzen dann nur die Eliten
  • Jegliche Kritik könnte aus dem digitalen Raum verbannt werden

In mehreren Büchern hat der Gründer und geschäftsführende Vorsitzender des Weltwirtschaftsforum, Klaus Schwab, seine Vorstellung von seiner „schönen neuen Welt“ offenbart. Dabei scheint er den Bezug zu den normalen Menschen verloren zu haben, vielmehr die kommunistische Diktatur Chinas zu bewundern. Genauso wie Sebastian Kurz.

Kurz und sein permanenter Einsatz für den „Grünen Pass“

Die Ur-Idee zum „Grünen Pass“ als zentrales Mittel der totalen Kontrolle der Bevölkerung stammt nämlich aus China. Und genau einen solchen forderte längst auch schon der österreichische Bundeskanzler. So ist auf der Homepage des Bundeskanzleramts vom 26. Februar 2021 diesbezüglich nachzulesen: „Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach sich für einen ‚Grünen Pass‘, eine digitale Lösung am Mobiltelefon, für Corona-Geimpfte, Getestete und Genesene aus.

Es brauche ‚einen Grünen Pass für jeden, der geimpft ist oder gerade Corona hatte und dadurch immun ist, oder einen neuen Test gemacht hat‘, so der österreichische Regierungschef, der für eine möglichst rasche Umsetzung auf europäischer Ebene plädierte.“

Und weiter: „‚Es gibt eine breite europäische Front der Unterstützung für diese Idee‘, ergänzte Sebastian Kurz. Viele Staaten hätten dies befürwortet. ‚Solange es die Pandemie und das Virus gibt, wird es nur dann ein Maximum an Freiheit geben, wenn wir auf ein Sicherheitsnetz setzen, entweder durch eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen Test‘, betonte der Bundeskanzler.“

Kurz sucht aktiv die Nähe zu Schwab

Wie sehr sich Kurz eigentlich Schwab und Konsorten anbiedert, belegt ein Tweet vom 15. August 2015, in dem es heißt: „Gespräch mit Präsident Schwab (gemeint ist der Präsident des WEF/d. Autor) und Philipp Roesler bei WEF in der Schweiz über mögliche Kooperation.“ Zur Erklärung: Der ehemalige deutsche Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) war zu jener Zeit (von 2014 bis 2017) Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des WEF.

Sebastian Kurz suchte also schon vor sechs Jahren aktiv die Nähe des Multimillionärs, Transhumanisten und WEF-Chefs Klaus Martin Schwab, der mit seiner „Vierten industriellen Revolution“ und dem „Großen Umbruch“ – den „Great Reset“ – einer postdemokratischen Gesellschaft ohne Privateigentum huldigt. Einer „schöne neuen“ Welt auch eines Sebastian Kurz, die alles andere als das ist, wie es nachfolgend aufzuzeigen gilt.

„Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie

Klaus Schwab strebt wahrlich Großes an, genauso wie seine Adepten. In seinem 2020 erschienen Buch COVID-19: Der Große Umbruch[5] (engl.: COVID-19: The Great Reset) will er zusammengefasst „mehr Staat“ und „weniger Privat“, sprich mehr globale Institutionen und Kontrolle und weniger lokale Initiativen. Ähnlich wie auch schon in seinen anderen Werken Die Vierte Industrielle Revolution (2016) oder Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution: Wie wir den digitalen Wandel gemeinsam gestalten (2019).

Interessanterweise wird der „Great Reset“, also das von Schwab selbst 2020 hervorgebrachte Wirtschaftsplanungsprojekt, von den meisten Mainstream-Medien als „Verschwörung“ angesehen. Dementsprechend werden Kritiker auch gleich als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert, die diesen Begriff in den Mund nehmen. Und das – wie bereits erwähnt – obwohl The Great Reset zugleich der Name eines im Mai 2020 vom Weltwirtschaftsforum unterbreiteter Vorschlag für eine Wirtschaftsplanung zum nachhaltigen Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise 2020/2021 ist.

Legitimierte Machterweiterung des Staates & der Eliten

Zwischen Schwabs Zeilen kann man lesen, dass sich nach der Corona-Krise nichts wieder „normalisieren“ wird und die institutionalisierte öffentliche Gesundheit nicht nur als höchstes Gut angesehen, sondern zudem zur legitimierten Machterweiterung des Staates wird (Stichwort: „Überwachungskapitalismus“).

So würde auch die Eindämmung der Corona-Pandemie ein „globales Überwachungsnetz“ (insbesondere durch „Tracking Apps“) erfordern, sprich einer staatlichen Überwachung und Kontrolle des Einzelnen. Aufgrund der Ängste würden die Menschen später genau dazu bereit sein, schließlich gehöre dies ja zur gesellschaftlichen Pflicht in der „Neuen Normalität“.

Schwab lässt die sprichwörtliche Katze aus dem Sack, wenn er diesbezüglich noch zum Besten gibt, dass solche „Maßnahmen, die vorher undenkbar waren“, nun zur „Norm“ werden.

Von wegen „Umverteilung des Reichtums“

Natürlich werden in diesen Kreisen auch Nebelkerzen gezündet, indem prophezeit wird, dass es zu einer massiven Umverteilung des Reichtums kommen würde, also von den Reichen zu den Armen, vom Kapital zur Arbeit. Niemand außer die Machteliten selbst glauben wohl an dieses Märchen. Fakt jedenfalls ist, dass in dieser Welt die Superreichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Man muss sich beispielsweise nur die aktuellen Gewinnzahlen von Microsoft, Amazon & Co. vor Augen halten.

Außerdem gibt Schwab den Hinweis, dass die Corona-Pandemie dazu geführt hätte, dass die Regierung wieder „wichtig“ sei. Alles steht unter dem Motto der „Globalen Ordnungspolitik“, genauso – oder ähnlich – wie sich Sebastian Kurz ausgedrückte. Und nicht nur er, sondern ebenso andere gewichtige Politiker wie etwa die deutsche „Noch-Bundeskanzlerin“ Angela Merkel, die nicht müde wird, dieses Credo in die Welt hinauszuposaunen.

Kurz unterstützt dystopische Agenda

Aber diese Agenda wird noch dystopischer, wenn davon die Rede ist, dass man durch konstante Trennung und Entfernung von und zur Familie ausschließlich über WhatsApp-Gruppen Kontakt halten soll, da dies „umweltfreundlicher“ und „klimaneutraler“ sei. Da nützt dann kein Schwadronieren mehr über „konstante Moral und Ethik“, denn auch das ist angesichts der ganzen Aussagen nur noch Makulatur, wie es scheint. Das Resümee liegt auf der Hand: Jetzt ist es an der Zeit den „großen Umbruch“ in Gang zu setzen, schließlich bietet die Corona-Pandemie genau diese Chance.

Nachfolgend ein Beispiel für die angestrebte „schöne neue digitalisierte Welt“ bezüglich Wohnungen: Diese sollen nicht mehr ausschließlich „private“ Räume sein, sondern gleichwohl als Schulen (siehe der coronabedingte Fernunterricht), Arztpraxen (siehe Selbsttestungen), Fitnessstudios (siehe diverse Apps) und mitunter auch als Gefängnisse (siehe staatlich verordneter Lockdown) benutzt werden. Dementsprechend ist also schon einiges dieser „schönen neuen Welt“ realisiert worden. Und das alles ist erst der Anfang, mit weiterer enormer sozialer Sprengkraft.

Globale Allmachtsphantasien

All das, was die Eliten anstreben, wie etwa der WEF, hört sich an wie ein Fiebertraum, gepaart mit globalen Allmachtsphantasien, die die Bürger auf eine neue Krise, nämlich die Umwelt- und Klimakrise vorbereiten. Freilich wäre es lobenswert eine Veränderung der Gesellschaften insofern herbeizuführen, dass die enormen Unterschiede im globalen Lebensstandard verringert werden. Aber nicht, wenn dadurch der Einzelne noch stärker zur Kasse gebeten und noch stärker durch einen Überwachungsstaat verängstigt und kontrolliert wird. So können die Ärmsten der Welt nicht gerettet werden. Das alles dient nur als Ausrede für einen totalen Überwachungsstaat.

Die „hässliche“ Neue Welt der Eliten

Über welche abartigen Vorstellungen das WEF sonst noch verfügt, hat Wochenblick bereits berichtet. An dieser Stelle nur so viel: Die radikal linke dänische Politikerin und ehemalige sozialistische Umweltministerin Ida Auken, ebenfalls Mitglied der YGLs, hängt einer – nach eigenen Angaben wohl „nicht ernstgemeinten“ (Nachtigall, ick hör dir trapsen) – dafür aber wahrlich kommunistischen Vision an.

Demnach sollen Menschen im Jahr 2030 nahezu „bedürfnis- und völlig eigentumslos“ leben. Die Wohnräume sollen während der jeweiligen Abwesenheitszeit von anderen Wohnbedürftigen genutzt werden können. Autos gehören der Vergangenheit an, genauso wie der Fleischverzehr.  Öffentliche Verkehrs- und Transportmittel sind für jeden frei verfügbar. Nahrung, Kleidung, Wohnung sind kostenlos. Das Gros der Arbeit wird von Künstlicher Intelligenz und von Robotern erledigt.

Die Schattenseite der „Neuen Welt“

Aber es gibt, wie bei jeder Medaille, zwei Seiten. In diesem Fall auch eine Schattenseite: Die Menschen werden multimedial berieselt (wohl vom „Staatsfernsehen“). Jeder und alles wird 24 Stunden lang überwacht, jede Bewegung aufgezeichnet. Um weiterhin am „Wohlstand“ teilhaben zu können, müssen die Menschen ihre essentiellen Grund- und Freiheitsrechte opfern. Viele Berufsgruppen werden durch die Technologisierung einfach „wegrationalisiert.“

Demokratie, Besitz, Individualität, Selbstbestimmung und Privatsphäre ade. Gleichmacherei, Gleichschaltung, Einschränkungen, Verbote, Nivellierungen, Enteignungen, Bargeldabschaffung, digitale Transformation, Überwachung, der „gläserne Bürger“ welcome. Dementsprechend heißt es in einem Video des WEF: „Sie werden nichts besitzen und damit zufrieden sein.“ Ausgenommen die Eliten, versteht sich wohl von selbst.

Diejenigen, die sich der „schönen neuen Welt“ nicht fügen, sind „verlorengegangen“, wie die linke dänische Ex-Umweltministern Auken weiter erklärt. Diese „Modernisierungsverlierer“, „Unangepassten“ und „Ausgestoßenen“ müssen außerhalb der Städte in den Trümmern der „alten Welt“ in kleinen Selbstversorgergruppen oder in verlassenen Häusern leben. Die Lücken, die sie hinterlassen, sollen durch Migration aufgefüllt werden.

An ihren Worten und Taten sollt ihr sie erkennen

Diese anvisierte und bereits teilweise umgesetzte „Agenda 2030“ und der „Great Reset“, wird auch von Sebastian Kurz unterstützt, der diese gar weiter fortsetzen will. Diesbezüglich spricht er dieselbe Sprache wie der Gründer und Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab.

Am 14. Juli 2021 wurden auf der Homepage des Bundeskanzleramts Auszüge von Kurz Vorstellungen, sprich seiner Rede beim High-Level Political Forum des Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) der Vereinten Nationen veröffentlicht. Und diese war in dieser Hinsicht wahrlich „entlarvend“.

Kurz und die Vorstellung von der „schönen neuen Welt“

Abgesehen davon, dass der Bundeskanzler seine Regierungsarbeit in der Corona-Pandemie über den Klee hinweg lobte, gab er das Anstreben eines „Politikwechsels“ nach der Krise bekannt. Die Politik soll „besser und grüner, nachhaltiger, inklusiver, gerechter, stärker gleichberechtigt und widerstandsfähiger“ sein. Ebenso sei es die „gemeinsame Verantwortung als Internationale Gemeinschaft“, die „verletzlichsten Regionen der Welt zu unterstützen und niemanden zurückzulassen.“

Mehr noch: Kurz begrüßte bereits bei einer Rede beim 50. Weltwirtschaftsforum im Januar 2020 in Davos, den „Green Deal“ von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit CO2-Zöllen. Gleichzeitig lobte er auch das ambitionierte Klimaprogramm seiner eigenen Regierung mit Hinweis auf die Ziele für das Jahr 2030, die 100 Prozent erneuerbare Energie und für 2040 vollkommene Klimaneutralität bedeutet. Was Kurz, wie die anderen Globalisten, ebenfalls verschweigt, ist die Tatsache, dass die Bürger und Verbraucher dafür massiv zur Kasse gebeten werden.

Auch die vollständige Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele unterstreicht er. Ebenso jene, die der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, bekräftigte: Friedenssicherung, Konfliktlösung und Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, Multilateralismus, Kampf gegen die Covid-19-Pandemie, wirtschaftlicher Wiederaufbau, Klimawandel, Menschenrechte und Abrüstung.

Der „Netzwerker“ Sebastian Kurz

Kurz „netzwerkte“ bei diesen Gelegenheiten auch mit Konzernchefs, umstrittenen Politikern, wie etwa dem gescheiterten Putschisten Venezuelas, Juan Guaidó, gegen den Ermittlungen wegen Hochverrats laufen, mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde und IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa. Ebenso mit verschiedenen Playern der neuen globalen Oligarchie und Tech-Konzerne, wie beispielsweise Tim Cook (Apple), Peter Voser (ABB), Varis Narasimhan (Novartis) oder Kevin Sneader (McKinsey).

Nicht zu vergessen ist dabei auch Kurz‘ Treffen mit Jared Cohen vom Google-Unternehmen Jigsaw, das sich mitunter mit Online-Zensur und Extremismus beschäftigt. Jigsaw will gar eine künstliche Intelligenz geschaffen haben, die „toxische Kommentare“ identifizieren kann, die den „zivilisierten Gedankenaustausch untergraben.“

Dabei weiß jeder, dass Tech- und Social-Media-Konzerne längst schon unter dieser Flagge fahren, um nicht nur Hasspostings, sondern auch Regierungskritik aus dem World Wide Web zu eliminieren. Einige dieser Unternehmen, wie etwa Google, weisen enge Verflechtungen mit der US-amerikanischen Politik auf, was wiederum bedeutet, dass von dort wohl diese Zensurmaßnahmen angewiesen werden. Die Meinungsfreiheit landet dabei auf dem Scheiterhaufen.

FORTSETZUNG FOLGT – Teil 4 aus Guido Grandts Reihe „Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ lesen Sie demnächst exklusiv im Wochenblick.

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