Der Fall erregte großes Aufsehen in Deutschland. Am 6. Dezember 2019 schlug ein polizeibekannter „junger Mann“, der Reisepapiere für die Türkei, den Libanon und Deutschland besitzt, einen 49-jährigen Familienvater aus nichtigem Anlass tot. Nun fällte ein Gericht in Augsburg, wo auch die Tat stattfand, das Urteil: Kompakte 4,5 Jahre Haft für den notorischen Gewalttäter.

Ganze 32 Mal ist der Totschläger in der Untersuchungshaft disziplinär auffällig geworden. Der zum Tatzeitpunkt 17-Jährige war mit zwei Komplizen unterwegs. Sie schnorrten den deutschen Roland S. um eine Zigarette an, dieser hatte keine Lust und stieß offenbar einen der migrantische Hobbyboxer beiseite. Das war sein Todesurteil. Der Haupttäter hieb ihm so fest gegen den Kopf, dass eine Hirnschlagader riss. Er verstarb kurz nach dem Angriff, jede Hilfe kam zu spät. Dem Begleiter des Mannes zertrümmerten die „jungen Männer“ das halbe Gesicht, er überlebte.

Feuerwehrkameraden und Öffentlichkeit entsetzt

Der Tod des Deutschen erregte die Öffentlichkeit und seine ehemaligen Kollegen besonders, weil er lange Zeit als Lebensretter bei der Feuerwehr gedient hatte. Er galt als liebevoll und hilfsbereit, hätte sich auch nie negativ gegenüber Migranten geäußert. Er hinterließ eine Frau und eine Tochter. Die Bilder der trauernden Feuerwehrkameraden gingen um die Welt.

Nicht die erste Körperverletzung

Von Reue war bei dem Angeklagten nichts zu bemerken. Er berief sich auf Notwehr und Nothilfe. Im Gefängnis prahlte er damit, schon jemanden totgeschlagen zu haben. In zehn Monaten Untersuchungshaft musste er wegen 32 Vergehen disziplinär gemaßregelt werden. Schließlich entschuldigten sich die Angeklagten und schoben ihr Verhalten auf ihren Alkoholkonsum. Der Haupttäter hatte bereits eine Gerichtsakte, er wurde wegen Körperverletzung und Diebstahls „richterlich verwarnt“. Der erhobene Zeigefinger und ein lautes „Du, Du“ dürften bei dem heißblütigen Migrantenspross aber nicht wirklich gefruchtet haben.

Urteil weit unter der Höchststrafe

Der Richter war der Ansicht, ein Urteil zu 4,5 Jahren Haft „im Namen des Volkes“ wäre angemessen, die Komplizen kamen mit bedingten Haftstrafen davon. Bald wird der türk-libanesische „Deutsche“ in Freiheit wieder von seinen Heldentaten prahlen können. Das Höchstmaß einer Strafe wegen Totschlags wären in Deutschland auch nach dem Jugendstrafrecht 10 Jahre Haft. Dann hätte die Tat aber wohl besonders schlimm und der Täter besonders uneinsichtig sein oder gar eine Wiederholungsgefahr bestehen müssen – Merkmale, welche der Richter wohl ausschließen konnte. Oder aber, die Deutschen, die schon länger in Deutschland leben müssen sich letztendlich damit abfinden, dass eines ihrer Leben eben maximal 4,5 Jahre Haft wert ist. Sie sollten auch nicht auf die Idee kommen, „Dummheiten“ zu machen, denn für das Zünden eines Böllers vor einer Hinterhof-Moschee geht man in Deutschland für 10 Jahre ins Gefängnis. Dies, um die Prioritäten der deutschen Justiz zu verdeutlichen.