Mehr als 1,5 Millionen Impf-Nebenwirkungen wurden bei der EMA gemeldet, die Hälfte davon ist als „ernst“ eingestuft – fast 15.500 Fälle mit tödlichem Ausgang. Die Studien der Hersteller sprechen von „guter Verträglichkeit“ und „milden bis moderaten Nebenwirkungen“, doch selbst im Wall Street Journal (WSJ) wird jetzt die Frage gestellt: „Sind Impfstoffe gefährlicher als angepriesen?“

  • Über 1,5 Millionen Nebenwirkungen bei der EMA verzeichnet, die Hälfte davon schwerwiegend.
  • Bedenken bezüglich der Gefährlichkeit der Impfungen auch im WSJ geäußert
  • Vier schwerwiegende Nebenwirkungen dominieren im VAERS
  • Weniger als 1% der Impf-Nebenwirkungen gemeldet
  • Schätzungsweise 60 Millionen Europäer von Nebenwirkungen betroffen

Beinahe 15.500 Todesfälle nach Impfung

Zu den Corona-Impfungen wurden bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) insgesamt 1.509.266 Fälle von Nebenwirkungen gemeldet. Diese betreffen 581.317 Personen. 15.472 Fälle gingen tödlich aus. Die Hälfte der Meldungen und Symptome sind als „ernst“ oder „schwer“ eingestuft, berichtet die Epoch Times. Als schwerwiegend wird eine Nebenwirkung laut Benutzerleitfaden der EMA bezeichnet, „wenn sie einem medizinischen Ereignis entspricht, das einen tödlichen Verlauf hat, lebensbedrohlich ist, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich macht, in einer anderen medizinisch wichtigen Erkrankung oder in der Verlängerung eines bestehenden Krankenhausaufenthaltes resultiert, zu andauernder oder signifikanter Behinderung oder Invalidität führt oder eine(n) angeborene(n) Anomalie/Geburtsfehler darstellt.“

US-Professoren: Risiken unterschätzt

In einem Meinungsartikel des renommierten WSJ bezweifeln nun die Professoren Harvey A. Risch (Prof. f. Epidemiologie, Yale) und Joseph A. Ladapo (Prof. f. Medizin, UCLA) den Nutzen der Covid-Impfungen und werfen die Frage auf, ob die Impfstoffe womöglich gefährlicher sind als von den Herstellern behauptet wird, wie Peter F. Mayer berichtet. Sie beziehen sich auf die gemeldeten Fälle von Nebenwirkungen in der US-Datenbank VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System) und äußern Bedenken, dass die Sicherheitsrisiken der Impfstoffe unterschätzt wurden. Sie kritisieren das Schweigen über die Nebenwirkungen und die Stigmatisierung von Bedenken bezüglich der Impfungen und meinen, es wäre schlecht für die wissenschaftliche Integrität und könnte Patienten schaden.

Die vier wichtigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen im VAERS

Im VAERS sind vor allem vier schwerwiegende Nebenwirkungen zu nennen: zu wenige Blutplättchen (Thrombozytopenie), Herzentzündung (Myokarditis) bei Personen unter 30 Jahren, Venenthrombose und Tod. Wie Wochenblick berichtete, betreffen die Herzentzündungen vor allem Männer. Im VAERS sind 604 Fälle von Myokarditis bei Männern und 128 bei Frauen innerhalb von 21 Tagen nach der Impfung verzeichnet.

Melderate unter 1% – Hochrechnungen beängstigend

Es ist davon auszugehen, dass weit weniger Fälle von Nebenwirkungen gemeldet werden, als tatsächlich auftreten. Eine Untersuchung des US-Gesundheitsministeriums aus dem Jahr 2011 ergab, dass unerwünschte Nebenwirkungen häufig sind, aber zu wenig gemeldet werden. Es werden „weniger als 0,3% aller unerwünschten Arzneimittelereignisse und 1-13 % der schwerwiegenden Ereignisse an die Food and Drug Administration (FDA) gemeldet.  Ebenso werden weniger als 1% der unerwünschten Ereignisse bei Impfstoffen gemeldet.“ Diese niedrigen Melderaten würden „die Identifizierung von ‚problematischen‘ Medikamenten und Impfstoffen, die die öffentliche Gesundheit gefährden“, verhindern oder verlangsamen. Legt man diese Zahlen auf Europa um, könnten sechs bis 60 Millionen Europäer von Impf-Nebenwirkungen betroffen und über 150.000 davon verstorben sein, schreibt die Epoch Times.

Vermischung von Politik und Wissenschaft wird Folgen haben

Die beiden US-Wissenschaftler kommen im WSJ zu dem Schluss: „Die Gesundheitsbehörden machen einen Fehler und riskieren das Vertrauen der Öffentlichkeit, indem sie nicht offen über die Möglichkeit von Schäden durch bestimmte Impfstoff-Nebenwirkungen sprechen. Die Vermischung von politischer Parteinahme und Wissenschaft bei der Bewältigung einer Krise der öffentlichen Gesundheit wird nachhaltige Folgen haben.“

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