Der ehemalige Chefarzt und Bestseller-Autor Dr. Gerd Reuther geht mit den Medizinern sehr hart ins Gericht. Sehr oft ginge es ihnen nur ums Geld, an Heilung seien sie weniger interessiert. Auch jetzt in Zeiten der Pandemie sind viele von ihnen nur Erfüllungsgehilfen der Eliten.

Ein Interview geführt von Elsa Mittmannsgruber

Herr Dr. Reuter, Sie schreiben in Ihrem Buch, dass die Kranken und nicht die Krankheiten bekämpft werden und dass die Ärzte schon sehr viel Schaden in der Medizingeschichte an ihren Patienten angerichtet haben. Warum ist das so und was können die Ärzte dagegen tun?
Das hat etwas damit zu tun, dass Ärzte immer glauben, behandeln zu müssen. Das kommt aus der Ausbildung, dass man immer in der Lage sei, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, aber es stimmte damals nicht und heute auch nicht in vielen Fällen. Deshalb wird in Zweifelsfällen meist immer behandelt, auch wenn die Schäden größer sind als der Nutzen. Der zweite profane Grund ist, nur wer behandelt bekommt Geld für Dienstleistungen. Beratung und Behandlungsverzicht bringen kein Einkommen.

Sie gehen in Ihrem Buch mit den Ärzten allgemein sehr hart ins Gericht, schreiben, dass es nur ums Geschäft und nicht um Heilung geht. Was sollen wir tun? Nicht mehr zum Arzt gehen?
Bei einer Krankheit sollte man, solange sie nicht lebensbedrohlich ist, zunächst abwarten. Denn es ist ja nicht so, dass nichts passiert, die Selbstheilungskräfte des Körpers sind sehr effektiv, deshalb hat die Menschheit ja auch überlebt, weil viele Krankheiten vom Körper beseitigt werden können. Diesen Erfolg streifen auch die Ärzte häufig mit ein, sie behandeln mit untauglichen Mitteln, der Patient wird aber dennoch gesund – durch Selbstheilungskräfte. Aber viele glauben, das war die Behandlung durch den Arzt.

Ärzteschaft folgt blindlings den Vorgaben anderer

Nun können und wollen wir uns selbst kaum mehr helfen. Wir sind verunsichert, haben kaum Heilwissen, geben gerne die Verantwortung für unsere Körper ab. Wieso? Wie kommen wir da raus?
Die Überzeugung, dass der Körper sich selbst helfen kann und man selbst auch einiges dafür tun kann, ist in den letzten Jahrzehnten durch die „Propaganda“ der Ärztevertreter und die Pharmaindustrie mehr oder weniger zersetzt worden. Bilder aus unserem Körper und Laborwerte sagen uns mehr als unser eigenes Gefühl. Und da müssen wir raus, das müsste sich wieder ändern, denn grundsätzlich sind wir das beste Messinstrument für uns selbst. In den letzten Jahrzehnten wurde jedoch die Naturwissenschaft in der Medizin immer stärker. Das brachte Vorteile mit sich, etwa bei der Erforschung der Krankheiten, aber hat auch dazu geführt, dass jetzt Zahlen im Vordergrund stehen, so wie jetzt bei Corona. Es geht nur noch um Zahlen und nicht um die Menschen.

Sie schreiben, dass Macht und Geld oft eine Triebfeder vieler Ärzte sind. Wie zeigt sich denn das, und vor allem auch hier wieder im Hinblick auf Corona?
Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass der Berufsstand der Ärzte immer auch Erfüllungsgehilfe der Eliten war. Nun wird durch die Pharmaindustrie der Ton angegeben, pharmazeutische Chemie, Tabletten überwiegen. Heute bei Corona sind viele Ärzte auch bereit, die Empfehlungen der Pharmaindustrie umzusetzen, auch wenn der Nutzen derselben nicht erwiesen ist. So sind auch das angebliche Corona-Medikament Remdesivir oder das Malariamittel Hydroxychloroquin sofort eingesetzt worden. Nur hatten sie keinen Nutzen, vielmehr kam es zu schweren Schäden, teilweise auch Todesfällen, die hätten vermieden werden können – man hätte sie vorher in einer Studie testen müssen. Aber man hat einfach einen Feldversuch gemacht. Das zeigt, dass die Ärzteschaft blindlings bereit ist, den Vorgaben anderer zu folgen.

Man redet schon von weiteren Pandemien

Ist es auch hinsichtlich der willkürlichen Corona-Maßnahmen so? Verteidigen sie diese, weil sie auch wieder Diener der Herrschenden sein wollen?
Da kann man sagen, das ist die Fortsetzung dieser Tradition der letzten Jahrhunderte. Aber auch der Druck der Anpassung spielt eine Rolle. Ärzte, die jetzt so etwas nicht mitmachen, sich nicht an die neuen Spielregeln halten, werden „exkommuniziert“, ihnen wird die Berufsausübung verboten. Was nicht passieren dürfte. Denn das ist auch im modernen Genfer Gelöbnis abgesichert, dass der Arzt eine Eigenverantwortung hat und dass die Sicherheit und die Gesundheit des Patienten über allen anderen Dingen stehen. Dass das aber nicht der Fall ist, dass zeugt bei der Mehrheit der Ärzte für eine erschreckende Anpassungsfähigkeit.

Jetzt deutet vieles darauf hin, dass die Pandemie nicht enden soll. Sehen Sie das auch so, dass die Herrschenden kein Interesse daran haben, dass die Pandemie endet.
Das ist ganz offenkundig so, auch wenn es abgestritten wird und die Menschen, die eine unendliche Pandemie prophezeien, als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden. Aber man muss sich nur umsehen. Da wurde von der EU-Kommission eine Ära der Pandemien ausgerufen. Man redet schon von weiteren Pandemien, obwohl niemand die Zukunft sehen kann, aber man weiß offensichtlich schon, was kommt. In der Medizingeschichte haben Pandemien nie über mehrere Jahre gedauert. Einzig die sogenannte Spanische Grippe dauerte länger. Pandemien und Epidemien dauern immer nur einige Wochen oder Monate, einige Menschen sterben, andere werden immun. Vielleicht kann dann dieser Erreger nach einigen Jahren wieder auftreten, aber er wütet nicht über Jahre vor sich hin. Das ist das, was wir jetzt sehen. Das spricht dafür, dass nicht die Pandemie der Feind – das eigentliche Problem ist – sondern dass man die Pandemie braucht.

Bekämpfung der Krankheit ist Nebensache

Zu welchem Zweck?
Um die Gesellschaftsordnung der Welt zu ändern. Das ist ja auch von Leuten im Hintergrund auch schon offen gesagt worden – der Great Reset. Die Gesellschaft muss sich ändern und man sieht ja, wie in den letzen Monaten die Menschenrechte und demokratischen Grundrechte suspendiert und aufgehoben worden sind. Das ist geplant, denn es gibt ja keinen Zusammenhang zwischen der Bekämpfung einer Krankheit und der Tatsache, dass man dafür Menschen- und Grundrechte einschränken muss.

Einer der letzten Sätze in Ihrem Buch lautet: „Leider spricht vieles dafür, dass die finstersten Zeiten der Medizin noch bevorstehen könnten und wir uns nur im Wartesaal einer Pharmadiktatur befinden.“ Vielleicht könnten Sie diesen Satz noch näher erläutern.
Man muss sich ja nur die Medien betrachten. Wenn man jetzt Nachrichten schaut, dauert es keine 10 Sekunden, dann kommt „impfen, impfen, impfen“. Das sind keine Nachrichten mehr, sondern nur noch Pharmapropaganda. Und wenn man sich die Zahlen anschaut der Todesfälle oder gesundheitlichen Schäden, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen bekannt geworden sind, dann ist das erschreckend. Also selbst wenn nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fälle gemeldet wird, dann sind in Deutschland im Paul Ehrlich Institut in 21 Jahren so viele Todesfälle gemeldet worden, wie jetzt in zwei Monaten. Aber wir wissen auch, dass die Meldungen beim Paul Ehrlich Institut oder bei Instituten in anderen Ländern, wo die Zahlen auch verzögert kommen, nur 5 Prozent des tatsächlichen Geschehens ausmachen. Das heißt, man müsste die offiziellen Zahlen mit dem Faktor 20 multiplizieren. Das hochgerechnet sind allein in Deutschland bis zu 30.000 Todesfälle, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen auftreten. Hier eine Kausalität wegzureden, wie es derzeit geschieht, ist katastrophal. Es zeigt aber auch, dass es gar nicht gewünscht wird, über eigentliche Effekte der Todesursachen oder Krankheitsursachen aufzuklären.