Die Eskapaden der migrantisch geprägten Drogenszene in Linz sind um ein Kapitel reicher, diesmal war ein Nigerianer involviert.

Die Gegend um das als „Spinatbunker“ bekannte Hochhaus in der Kremplstraße ist als berüchtigter Drogenumschlagplatz bekannt. Dies veranlasste einst zur Errichtung einer Schutzzone – welche ein illegal im Land aufhältiger Nigerianer (25) dennoch einfach missachtete. Er wurde von der Polizei bei einem Drogendeal auf frischer Tat ertappt.

Afrikanischer Dealer scheitert mit Fluchtversuch

Dieser versuchte auf dem Areal im Stadtteil Spallerhof gerade einem Unbekannten Cannabis zu verkaufen. Als er die Polizisten sah, nahm er die Füße in die Hand und lief stadteinwärts. Die Verfolgungsjagd endete allerdings schon nach wenigen hundert Metern – der Streifenwagen war schneller.

Bei der Tankstelle an der Kreuzung zwischen Salzburger Straße und Wiener Straße konnten die Beamten dem Migranten dingfest machen. Auf seiner Flucht ließ er der Polizeiaussendung zufolge zudem offenbar 15 prall mit dem Rauschmittel gefüllte Klemmsäckchen fallen. Er wurde festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Nigerianer hatte Aufenthaltsverbot

Dort stellte sich bei der Überprüfung der Personalien zudem heraus, dass der Nigerianer gar nicht in Österreich sein dürfte. Gegen ihn besteht nämlich bereits ein rechtskräftiges Aufenthaltsverbot in Österreich – was in der Regel voraussetzt, dass dieser bereits in nicht nur geringem Ausmaß straffällig in unserem Land wurde.

Daher erteilte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl einen Festnahmeauftrag. Gerade der Umstand, dass Menschen trotz eines aufrechten Aufenthaltsverbotes sich offenbar frei im Lande bewegen können und (mutmaßlich) das Gesetz hierzulande weiter brechen können, wirft kein gutes Licht auf das Grenzregime der türkis-grünen Bundesregierung.

Ewiger Tatort beim „Spinatbunker“

Das Problem migrantischer Dealer ist in Linz eine ewige Leier: Die Landeshauptstadt ist nämlich mittlerweile zur „Drogenhauptstadt“ Österreichs geworden. Im Vorjahr hatte die Linz mit 15,7 Delikten pro 100.000 Einwohner die höchste relative Rate an Suchtmitteldelikten – noch vor Innsbruck, das auf den zweiten Platz kam (11,5).

Eine besondere Konzentration gab es seit Jahren eben am Spielplatz in der Kremplstraße. Seit Jahren fordern die Stadt-Freiheitlichen verstärkte Maßnahmen, um die Zustände in den Griff zu bekommen. Dabei sind die oft ausländischen Täter ziemlich ungeniert: Vor drei Jahren raubten zwei Personen „mit südländischem Aussehen“ einen Schüler aus dem Innviertel etwa wegen 25 Euro aus.

Wochenblick berichtet seit Jahren über Drogen-Hotspot

Das Eck bleibt berüchtigt, wie eine bewegende Reportage des Wochenblick im Vorjahr belegte. Eine Ladenbetreiberin im Areal berichtete uns damals von der trostlosen und skandalösen Situation vor Ort. Der Handel mit Rauschgift findet längst schon am hellichten Tag statt, als ob es das Normalste der Welt wäre…

Wie selbstverständlich die Dealer dort zu Werke gehen dokumentierte der Wochenblick bereits vor vier Jahren, als es uns gelang, mittels exklusiver Bilder einen Drogendeal festzuhalten. Dank unseres Bildmaterials konnte die Linzer Polizei dann einige Wochen später tatsächlich einen Ermittlungserfolg gegen vier Rauschgift-Händler vermelden!