„Hol dir, was dir zusteht“. Dieser Spruch, der auf den Wahlplakaten der SPÖ zu lesen ist, bekommt jetzt eine ganz neue Bedeutung: Denn im ÖBB-Vorstand verdiente der heutige SPÖ-Kanzler Christian Kern am Ende laut Medienberichten rund 700.000 Euro jährlich!

Mindestens 50.000 Euro monatlich

Bei 14 Monatsgehältern – vorausgesetzt, Kern erhielt als Manager auch Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration – entsprach sein letztes Salaire bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) einem Monatsgehalt von rund 50.000 Euro.

Zweifelsohne: Generell scheffeln Manager bei staatsnahen Betrieben ordentlich Kohle. Wie der Einkommensbericht des Rechnungshofs (RH) für das Jahr 2014 gezeigt hat, verdienten 74 Manager aus 31 staatsnahen Unternehmen mehr als der damals amtierende Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ)  – allein 18 davon bei den ÖBB!

Kern war von 2010 bis 2016 Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.

Fürstliche Gehaltserhöhung

Generell stiegen die Managergehälter bei staatsnahen Betrieben in den letzten Jahren ordentlich an. Während zwischen 2011 und 2014 diese Managergehälter um 15,3 Prozent erhöht wurden, stiegen im Vergleich die Löhne der einfachen Arbeiter um nur 7,5 Prozent.

Das heißt: In den Chefetagen verdiente das Personal durchschnittlich das Vierfache eines „normalen“ Arbeiters.

30 Milliarden ÖBB-Schulden bis 2026

Derzeit haben die staatlichen ÖBB über 20 Milliarden Euro Schulden, bis 2026 sollen diese auf etwa 30 Milliarden für die Infrastruktur ansteigen. Das gab ÖBB-Chef Andreas Matthä vergangene Woche bekannt. Andreas Matthä ist seit Mai 2016 ÖBB-Chef.

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