Die Corona-Impfung wird derzeit gegen alle Einwände und trotz aller Nachrichten über teils schwerste Nebenwirkungen vorangetrieben. Sogar an Vakzinen, die in anderen Ländern einer Einschränkung unterliegen oder vom Markt genommen wurde, halten die Verantwortlichen fest. Dass die Durchimpfung der Bevölkerung ohne Rücksicht auf Verluste durchgedrückt werden soll, erlebte ein Oberösterreicher (60) am eigenen Leib. 

Eigentlich war der Mann aus dem Hausruckviertel nie ein Kritiker oder Gegner der Impfungen. Weil er in einer systemrelevanten Einrichtung arbeitet, stand er sogar auf der Prioritätsliste des Impfplans weit oben. Dieses Angebot nahm er bereits Anfang März wahr, er empfing die erste Teilimpfung mit dem Stoff von Astra-Zeneca. Doch bald ging es ihm schlechter – und eine Woche später litt er unter so starken Schmerzen im Oberkörper, dass er nicht mehr schlafen konnte.

Schock-Diagnose: Embolie an beiden Lungenflügeln

Nachdem ihn sein Hausarzt ins zuständige Krankenhaus überwies, folgte dann die Schock-Diagnose. Denn die dortigen Mediziner stellten eine Lungenembolie an beiden Lungen-Flügeln fest. Weiters hatte sich bis dahin eine akute Lungenentzündung gebildet. Nur so knapp nach der Impfgabe lag ein Zusammenhang nahe – und tatsächlich sah die behandelnde Ärztin die Impfung als direkt verantwortlich für das Leiden des Mannes. Dies erwähnte sie im Arztbrief und meldete den Vorfall an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen.

Für den 60-Jährigen geht das Martyrium indes weiter. Bis heute – fast zwei Monate später – ist der Mann immer noch arbeitsunfähig. Die Schädigungen an Lunge und Nervensystem sind beträchtlich, er leidet an Kurzatmigkeit, ist körperlich kaum belastbar, hat Kreislaufprobleme und zittert regelmäßig an Armen und Händen. Für mindestens ein halbes Jahr muss er blutverdünnende Medikamente einnehmen. Sein Hausarzt rät ihm davon ab, sich ein zweites Mal mit dem gleichen Impfstoff behandeln zu lassen. 

Trotz Lungenembolie wurde zweite Impfung empfohlen

Aber im Krankenhaus will man dies, so eine Pressemitteilung der Anwalts- und Ärztegruppe ACU-Austria, die dem Wochenblick vorliegt, offenbar nicht wahrhaben. Trotz der lebensbedrohlichen Nebenwirkungen bei der ersten Impfgabe rät man ihm dazu, auch die zweite Teilimpfung mit dem Astra-Zeneca-Serum wahrzunehmen. Nach Ansicht des kritischen Arztes DDr. Christian Fiala ist dies „absolut unverständlich“, da eine weitere Verschlechterung des Zustandes droht.

Wirklich Gehör oder Unterstützung finden kann der Betroffene offenbar nicht: Denn immer wieder werden solche Fälle zwischen den Behörden hin und her geschoben. Keiner fühlt sich zuständig, der Gelackmeierte ist dann der Geschädigte. Dabei versuchte der Oberösterreicher trotz seines Zustandes alles, das in seiner Macht stand. Er schrieb sogar die EU-Arzneimittelagentur EMA an, um Klarheit zu erhalten. Aber dort rührt man sich ihm zufolge bis zum heutigen Tag nicht und äußerte sich nicht zu seinem Fall.

Kaum Unterstützung, breites Spektrum an Problemen

Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall, wie Anwältin Mag. Andrea Steindl von ACU-Austria betont. An deren Impfschäden-Portal hatte sich auch der 60-Jährige gewandt. Derzeit würden sich wöchentlich im Schnitt etwa fünf Betroffene bei ACU-Austria melden und „über eine sehr große Bandbreite an teilweise schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen im zeitlichen Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen“ berichten.

Die Fälle würden bei allen drei großflächig verimpften Impfstoff-Herstellern auftreten. Dabei reicht das Spektrum von Gesichtslähmungen über Atemnot bis hin zu Hautblutungen. Viele klagen dabei über die fehlende Unterstützung der Behörden. Beunruhigend sei vor allem für die Betroffenen, dass „ihnen oftmals niemand sagen kann, wann und ob die Beschwerden wieder abklingen“. Nicht immer gäbe es Therapievorschläge.

Hohe Hürden für Anerkennung als Impfgeschädigter

Ein weiteres Problem, so Steindl, sei es, dass die Menschen nachweisen müssten, dass die Impfung als Ursache ihrer Beschwerden infrage kommt: „Es ist eine echte Hürde, eine Anerkennung als Impfgeschädigter zu erwirken oder gar einen Schadensersatz zu bekommen.“

Durch die enge Zusammenarbeit mit Ärzten kann man bei ACU-Austria nach Aussage von Steindl gezielt vorgehen, um den Betroffenen zu helfen. Die Aussendung verweist zudem noch einmal auf das hauseigene Meldeportal für Impf-Komplikationen. Wie Wochenblick unlängst berichtete, sind europaweit bereits insgesamt über 300.000 Nebenwirkungen bei den vier zugelassenen Vakzinen dokumentiert.

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