Donald Trump, vormaliger US-Präsident, hat nun beim „unabhängigen Aufsichtsgremium“ (Oversight Board), das von Facebook finanziert wird, Beschwerde gegen seine Sperre eingelegt, nachdem er im Jänner auf unbestimmte Zeit blockiert wurde. Ein Großteil der Gremium-Mitglieder ist direkt oder indirekt mit George Soros verbunden.

Von Kornelia Kirchweger

Twitter ist langweilig

Trump sagte letzte Woche, er prüfe Optionen für eine Rückkehr zu sozialen Medien, einschließlich des Beitritts zu einer bestehenden Plattform oder der Schaffung einer eigenen. Eine Rückkehr zu Twitter, wo er auch blockiert wurde, schloss er aus: die Plattform sei zu langweilig. Ko-Vorsitzende des Aufsichtsgremiums ist die frühere dänische, sozialistische Premierministerin, Helle Thorning-Schmidt, aktiv in Soros-finanzierten Organisationen. Sie bestätigte den Einspruch Trumps, der nun geprüft wird. Das Gremium muss innerhalb von 90 Tagen entscheiden. Auch öffentliche Kommentare zum Einspruch Trumps werden geprüft – es gebe Tausende dazu, hieß es.

Multi-Kulti von George Soros

Das Gremium besteht aus 19 ehemaligen Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern und soll Beschwerden von Nutzern anhören. Die „Unabhängigkeit“ der Gruppe ist selbst erklärend: ein Großteil der Mitglieder hat direkt oder indirekt mit George Soros zu tun. Die Prüfer kommen u.a. aus Australien, Westafrika, Kolumbien, mehrere aus den USA, Kamerun/Frankreich, Brasilien, Großbritannien, Pakistan, Indien, Jemen, Ungarn, Taiwan, Indonesien, Israel und Kenia. Die Vertreterin aus Westafrika ist etwa Programm-Managerin der Open Society Initiative (George Soros). Der ungarischer Vertreter ist Professor an der George Soros-Universität (CEU). Der Vertreter aus Kenia ist ein engagierter Aktivist bei Human Rights Watch: George Soros kündigte kürzlich an, diese mit 100 Millionen US-Dollar die nächsten 10 Jahre zu unterstützen. Der britischer Vertreter war früher Chefredakteur der linkslastigen Zeitung „The Guardian“ und Mitglied eines Soros-Komitees zum Schutz von Journalisten. Im Gremium sind auch Professoren von Universitäten, die mit Soros-Geld gesponsert wurden.

Linke Zuckerberg-Diktatur

Facebook hat Trump, im Zuge der Stürmung des Kapitols, am 6. Jänner, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Trump postete dort an diesem Tag zwei Beiträge. Darin sagte er seinen Unterstützern, dass „wir Frieden haben müssen“ und „geht nach Hause“. Mark Zuckerberg, der mit Facebook jedem eine Stimme geben wollte, hat diesen Kreis nun auf „ausschließlich Links“ eingeschränkt. Zur Trump-Sperre sagte er herablassend: wir glauben, das Risiko, dass der Präsident (damals Trump) unseren Dienst weiterhin nutzen kann, ist einfach zu groß. Wir verlängern daher seine Blockade auf Facebook und Instagram auf unbestimmte Zeit und mindestens für die nächsten zwei Wochen, bis der friedliche Machtwechsel abgeschlossen ist“.

Run auf Telegram

Viele konservative User haben nach der Trump-Sperre Twitter und Facebook den Rücken gekehrt. Wegen der nachfolgenden, beispiellosen Zensurwelle kam es zum Run auf Telegram: 25 Mio neue User innerhalb von drei Tagen. Rund 500 Millionen Menschen kommunizieren heute auf der zensurfreien Plattform.