Wahlkampfauftakt von US-Präsident Donald Trump in der republikanisch regierten Stadt Tulsa/Oklahoma. Ihr seid alle Krieger, rief Trump seinen Anhängern in der voll besetzten Halle gestern zu. Seine Rede wurde zur Kampfansage gegen die linken Demokraten, die gemeinsame Sache mit dem randalierenden Mob machen. Man werde sich dieser Anarchisten-Herrschaft nicht unterwerfen, sondern, aufrecht stehend, für Amerika kämpfen, donnerte Trump vom Podium herunter. Am 3. November wird in den USA gewählt. 

Von Kornelia Kirchweger

Linksextreme Diktatur

Er ließ die letzten Tage Revue passieren, in denen der Mob von Demokraten regierte Städte plünderte und verwüstete, Statuen der historischen Präsidenten Thomas Jefferson und Abraham Lincoln niederreißen wollte. Ein Christopher Columbus-Denkmal sei von amerikanischen Italienern vor der Zerstörung linker Chaoten gerettet worden. Der linksextreme Bürgermeister von Seattle/Washington habe Anarchisten einen Teil der Stadt abgetreten. „Euch und die Polizei will man entwaffnen“, aber diesen Leuten die Macht geben und die Amerikaner in einer Diktatur halten.

Joe Biden: Marionette des Mobs

Sein demokratischer Widersacher, Joe Biden, habe in seinen 40 Jahren in der Politik nichts weitergebracht. „Der schlafende Joe“ wisse nicht einmal, wo er sich befinde, verwechsle die Bundesstaaten, in denen er auftrete, ja wahrscheinlich sogar seine Frau mit deren Schwester. Biden habe nichts für die schwarze Gemeinschaft getan. Gemeinsam mit Hillary Clinton und Barack Obama habe er viele Jobs dieser Leute nach China und Südkorea verlagert. Biden habe keine Kontrolle über die Demokraten, sei ihre Marionette, habe sich dem Mob ergeben und werde dieses Amerika zerstören. Er, Trump, habe in vier Jahren Amtszeit mehr für die Schwarzen im Land getan, als diese Leute in zig-Jahren. 

Trump-Wirtschaftswunder

Zum Corona-Virus: den hätte man dort halten sollen, wo er herkam. In China. Er nannte Covid-19 den „China-Virus“, und wurde von links sofort als „Rassist“ beschimpft. Als er Ende Jänner die Grenzen für Einreisende aus China schloss, habe ihn Biden als „hysterisch“ und „ausländerfeindlich“ kritisiert. Doch das habe hunderttausende Menschenleben gerettet. Er habe in Amerika ein Wirtschaftswunder vollbracht, um das ihn viele beneiden. Beste Beschäftigungszahlen, beste Aktienwerte, Amerika wurde eine Energie-Supermacht… Corona habe das gebremst, aber 2021 werde er das Land wieder dorthin bringen, sollte er gewählt werden. „Amerika zuerst“, sei weiterhin seine Politik.

Angela Merkel muss zahlen

Er kritisierte die Wirtschaftspolitik der Demokraten, die den Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) unterstützt und damit China reich und Amerika arm gemacht haben. Sie haben die amerikanischen Arbeiter nicht vor den Angriffen der Globalisten geschützt. Die USA wurden unter den Demokraten von vielen Ländern übers Ohr gehauen. Als Beispiel nannte er Deutschland. Kanzlerin Angela Merkel verlange von den USA Gratis-Schutz vor Russland, habe aber ihre NATO-Beiträge nie voll gezahlt und schulde Amerika Milliarden Dollar. Doch Angela zahle Milliarden Dollar für eine Energie-Pipeline an Russland – jenes Land, vor dem die USA Deutschland schützen solle. „Wir reduzieren jetzt unsere Soldaten von 50.000 auf 20.000 Mann“, sagte Trump. 

Fake-Medien: furchtbare Leute

Arge Leute, sagte Trump und erzählte eine Anekdote anlässlich seiner Rede zur Angelobung junger Kadetten: er sei die Eisenrampe in gebückter Haltung hinuntergegangen, weil seine Schuhe rutschig waren, die letzten Meter aber hinuntergelaufen. Alles worüber „Fake“ berichtete: Hat Trump Parkinson? Kein Wort über seine Rede. Der Abschnitt, wo er die letzten Meter hinunterlief, sei herausgeschnitten worden.