Jetzt hat Donald Trump, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, seine eigene Medienplattform. Deutlich früher als angekündigt ging sie jetzt unter www.45office.com online. Damit will Trump vor allem seine Bewegung, „Amerika Zuerst“ vorantreiben, wie er es versprochen hat. Nachdem Twitter, Facebook, Instagram, SnapChat, etc. Trump ihre Plattformen entzogen haben, hat er nun seine eigene Bühne und kann dort, frei von politisch korrekter Meinungsdiktatur, mit den Menschen kommunizieren.

von Kornelia Kirchweger

Für Amerika und seine Bürger

Auf der Webseite heiße es, u.a.: Gemeinsam mit den Bürgern und öffentlichem Aktivismus wird sich das Trump-Büro bemühen, Amerikaner in allen Lebensbereichen zu informieren, bilden und inspirieren und eine wirklich große, amerikanische Zukunft aufzubauen. Trump werde ein unermüdlicher Verfechter der fleißigen Männer und Frauen des Landes bleiben und für ihr Recht einstehen, in Sicherheit, Würde, Wohlstand und Frieden zu leben.

Aus für Zensur und Trump-Hass

Die Webseite ist interaktiv, Trump wird dort auch posten und Bürger können ihm direkt berichten oder Anliegen an ihn herantragen. Die Plattform wurde von Grund auf neu geschaffen, sie ist etwa auch nicht von Amazon-Servern abhängig. Trump kann damit selbst bestimmen, was er dort veröffentlicht und er wird das „Spiel neu definieren“, wie Trump-Berater Jason Miller schon ankündigte.

Zig-Millionen User werden auf der Plattform erwartet. Trump befreit sich damit von hasserfüllten Mainstream-Medien, die ihn während seiner Amtszeit diffamierten, heruntermachten seine Erfolge verschwiegen oder verzerrt wiedergaben. Noch nie davor wurde ein amtierender Präsident derart geschmacklos und auf niedrigstem Niveau bekämpft und angegriffen.

Biden als „Master of Desaster“

Ganz im Gegensatz dazu wird Joe Biden, 46. US-Präsident, vom korrekten Mainstream hochgejubelt. Biden war bisher vor allem damit beschäftigt, Trumps Spuren auszulöschen und dessen Gesetze in einzustampfen. Währen auf Initiative von Trump mehrere Friedensabkommen im Mittleren Osten zustande kamen, ließ Biden, kaum im Amt, Syrien bombardieren. 

Mit China fährt er einen renitenten Zick-Zack-Kurs, wohl wissend, dass er Trumps Ansatz nicht ignorieren kann, dies aber nicht eingestehen will. Seine lang angekündigte Pressekonferenz fand erst kürzlich statt und war mehr als nichtssagend – und im vorhinein konzertiert.

Biden beantwortete 30 Fragen der größten Medienhäuser, konservative Medien kamen nicht zu Wort. Trump sprach von einem „Softball-Spiel“. Die Amateur-Variante von Baseball wird im politischen Jargon der USA gerne als Sprachbild für nicht besonders ernsthaftes „Bespielen“ der kritischen Öffentlichkeit gebracht.

Ohne Trump keine Impfstoffe, Kritik an Digital-Impfpass

Auch die Meisterung der Corona-Krise heftet er sich unverschämt auf die Fahnen, obwohl es Trump war, der mit der Operation „Warp Speed“ die Entwicklung von Impfstoffen in Rekordzeit förderte und ermöglichte. Jetzt legt sich Biden mit den Bundesstaaten an, weil er auf einen (inter)nationalen, elektronischen Impfpass beharrt. Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis kündigte bereits rechtliche Schritte dagegen an.

Es könne nicht sein, dass eine Regierung oder der private Sektor von den Menschen den Vorweis eines Impfpasses verlangen, damit Menschen am normalen Leben teilnehmen können, sagte er. Selbst die frühere Clinton-Beraterin, Naomi Wolf meint, Covid-19-Impfpässe könnten „das Ende der Freiheit der Menschen im Westen“ bedeuten. 

Grenzchaos: 100.000 illegale Jugendliche

Auch die restriktive Einwanderungspolitik Trumps löste Biden sofort nach Amtsantritt auf und lud Migranten förmlich ein, illegal in die USA zu kommen, mit der Zusicherung, keiner müsse zurückgehen. Über 100.000 Minderjährige kamen unter Berufung darauf, sind nun in Camps an der Grenze untergebracht und hausen dort unter Zuständen, die unglaublich sind.

Durchgesickerte Fotos zeigen, wie dort junge Menschen zusammengepfercht am Boden unter Alu-Decken liegen. Journalisten wurde der Zutritt verweigert. Biden und Vizepräsidentin Kamal Harris weigern sich, von einer „Grenz-Krise“ zu sprechen und die Lage dort persönlich zu überprüfen. Trump kündigte an, er werde die Mexiko-Grenze bald besuchen.