Zwei Tote – darunter der Angreifer – und mehrere Schwerverletzte forderte ein bestialischer Terroranschlag Samstagabend im Opernbezirk in Paris. Ein Tschetschene schrie mehrmals „Allahu Akbar“ und stach wahllos mit seinem Messer auf Passanten ein. Er wurde von der Polizei erschossen. Der IS beansprucht die Tat für sich.

In einem berühmten Ausgehviertel nahe der Pariser Oper stach der abscheuliche Terrorist gegen 21 Uhr auf die vorbeigehenden Menschen ein. Zwei der insgesamt fünf Opfer schweben in Lebensgefahr, da ihnen der Tschetschene die Kehle aufschnitt.

Täter erschossen

„Töte mich oder ich töte dich!“ schrie der 21-jährige Terrorist, als ihn die Polizei mit zwei Schüssen niederstreckte. Augenzeugen berichten, dass er mit seinem Messer auf die Beamten zu gerannt sei. Diese versuchten zuerst, ihn zu tasern. Das misslang jedoch, wie französische Medien berichten. Der Täter war den Behörden bekannt und stand auf einer Liste von radikalisierten und potenziell gefährlichen Personen.

„Preis des Blutes“

Frankreich habe „einmal mehr den Preis des Blutes“ gezahlt und weicht aber nicht vor „Feinden der Freiheit“ zurück. Vom IS wird der Attentäter im Internet als „Soldaten“ des „Kalifats“ gefeiert.

Mehr als 245 Menschen sind seit Anfang 2015 in Frankreich bei IS-Terroranschlägen getöten worden.