Die Times veröffentlichte in diesen Tagen einen Artikel mit dem Titel „Breastfeeding is now chestfeeding: Why are the language police trying to wipe out women?„. Übersetzt bedeutet das soviel wie „Die Brust geben ist jetzt Brustkorb-Füttern: Warum versucht die Sprachpolizei Frauen auszuradieren?“ Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist bittere Realität, hinter der Absicht steckt.

Im Artikel ist die Rede davon, dass die Brighton und Sussex Universitäts-Krankenhäuser (BSUH) im Gesundheitsdienst NHS die Änderung erlassen haben, diverse bekannte Begriffe zu wechseln. Die neue „Transgender“-Sprachrichtlinie für Hebammen beinhaltet auch, dass es zukünftig nicht mehr „Muttermilch“, sondern „Menschenmilch“ heißen soll.

Wenige wütende, lautstarke Menschen

Autor Lionel Shriver kritisiert das Vorhaben und stellt den Sinn der Umbenennungen in Frage. „Bei der Ausarbeitung der Verfassung befürchteten die Gründer Amerikas die natürliche Gefahr der Demokratie: die Tyrannei der Mehrheit. Sie waren misstrauisch gegenüber den unwissenden Massen und ursprünglich war die Abstimmung weitgehend auf Landbesitzer beschränkt. Aber eine konkurrierende Gefahr – die Tyrannei der Minderheit – ist wohl schlimmer. Zumindest wenn Mehrheiten tyrannisieren, bekommen viele Menschen, was sie wollen. Um die wenigen wütenden, lautstarken Menschen zu beruhigen, wird ein Geschlecht aus dem Lexikon geschrieben. Das muss aufhören.“

Stillende Transmänner

Es sind die ersten staatlichen Krankenhäuser in Großbritannien, wo bewährte Bezeichnungen durch Neusprech ersetzt werden. Während die Times die ausufernde Entfernung der Sprache in Frage stellt, freut sich die katholische Jugendzeitung „Die Tagespost“ über die „Rücksicht auf Transgender“. Die linke Zeitung schwärmt von „inklusiver“ neuer Sprache, die stillende „Transmänner mit Babies“ einschließen. Als Transmänner bezeichnen sich Frauen, die meinen, sich als Mann zu fühlen. Die Tagespost schreibt, dass Krankenhauspersonal zukünftig von „Mutter oder gebärender Person“ sprechen werden, was „trans-freundlich“ ist. Das Krankenhaus spricht in diesem Zusammenhang davon, Begriffe wie Mutter nicht abschaffen zu wollen, sondern nur zu erweitern.

Die Erweiterung ist vorgeblich für ein Prozent der erwachsenen britischen Bevölkerung, die sich als „Transgender“ oder „nicht-binär“ ansehen und nicht wissen, ob sie männlich oder weiblich sind. Die Times erwähnt in diesem Zusammenhang, dass ein Prozent wahrscheinlich zu hoch geschätzt ist, da es deutlich geringere Schätzungen gebe.

Great Reset will Massenmenschenhaltung

Der Kulturkampf um die Sprache wird nicht nur in Großbritannien von LGBT-Fanatisten geführt, er findet überall dort statt, wo der Great Reset stattfindet, der im letzten Jahr gestartet wurde. Im Great Reset ist die Idealvorstellung des menschlichen Zusammenlebens in der Zukunft als Wohnsymbiose beschrieben. Statt im Familienverband im Einfamilienhaus große Pläne zu schmieden, sollen zukünftige Generationen in großen Wohngemeinschaften in modernen Plattenbauten wohnen, wo alles zentralisiert stattfindet. Sie sollen dort sowohl wohnen als auch arbeiten und in größeren Gruppen unter einem Dach leben, ideal in der Großstadt, um der Natur außerhalb der Städte den nötigen Platz zu lassen. Das aktuelle Lernen, im Homeoffice zu arbeiten, ist ein Schritt in diese Richtung.

Vater und Mutter sollen Elternteil genannt werden

Familienbegriffe wie „Vater, Mutter, Kind“ stören bei den Plänen, daher wurde LGBT kreiert, was dabei helfen soll, dass durch gesteuerte Demonstrationen der öffentliche Eindruck erweckt wird, dass Menschen Veränderung wollen und alles nur auf eigenen Wunsch der Bevölkerung passiert. LGBT täuscht mehr Freiheit nur vor. Vater und Mutter sollen künftig Elternteil genannt werden, aus Bruder und Schwester werden Geschwister und Geschwisterkind. Wenn alle irgendwann dann nicht mehr als Familie wohnen, sondern in großen Blockeinheiten mit vielen anderen, können auch viele Elternteile und viele Geschwisterkinder vorhanden sein. LGBT ist nichts anders als ein weiterer Schritt zur Abschaffung der Individualität und der Familienbeziehungen. Familien geben Sicherheit, Schutz und Rückhalt. Das Entfernen von Familienverbänden führt zu Unselbstständigkeit. Niemand soll mehr Vertrauenspersonen haben, Big Brother wird Realität.

Umwandlung der Menschen zu Arbeiterameisen

Menschen sollen alle in gleichen Wohngemeinschaften leben, von wo sie für die Gemeinschaft arbeiten. Der Gedanken dahinter ist, den menschlichen Verstand umzuprogrammieren, dass er nicht mehr dafür arbeitet, dass es ihm selbst besser geht, dass er selbst in Urlaub fahren oder sich etwas gönnen kann, sondern sich vollends auf die Gemeinschaft zu konzentrieren. Kleine Unternehmen in der Zukunft sollen laut Plänen des Weltwirtschaftsforums nicht mehr darauf ausgerichtet sein, Profit zu erwirtschaften, sie sollen uneigennützig für das Wohl aller täglich Leistung erbringen. Für jeden Schritt, der zum Great Reset gehört, haben die Erfinder des Plans eine Umsetzung gefunden. LGBT soll dabei helfen, die Menschen auf große Wohneinheiten vorzubereiten, Greta und ihr Fanclub sollen dazu beitragen, dass Menschen freiwillig auf Auto, Flugzeug und Reisen verzichten. Und Corona hilft gerade dabei, die Unternehmen in die Position zu bringen, dass sie froh sind, wenn sie überhaupt noch öffnen dürfen. Der Great Reset ist seit 2020 allgegenwärtig, jedoch wird immer mehr Menschen bewusst, was dieser Plan beinhaltet und welche Auswirkungen er auf jeden einzelnen hat.

Freiheit!

Der Mensch ist nicht dafür gemacht, um sich von wenigen selbst ernannten Wirtschaftsexperten aus Davos die Zukunft bestimmen zu lassen. Der Drang nach Freiheit ist in diesen Tagen in allen Ländern, wo Corona-Politik betrieben wird, deutlich spürbar. Die Menschen haben genug von dem Unsinn und wollen zurück zur Normalität. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie endlich das Symbol der Unfreiheit – die Masken – absetzen werden. (AA)