Endlich ist er wieder da, der Terrorismus! Neben dem Kampf gegen den Klimawandel und den Kampf gegen die Pandemie darf der Kampf gegen den Terror natürlich nicht fehlen. Schließlich vereint sie alle die globale Antwort, den Schulterschluss, den es braucht, um „die Feinde“ zu bekämpfen und den Globalismus und die damit verknüpften Agenden voranzutreiben.

Von Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber

Und es ist eine weitere, wunderbare Gelegenheit für die westlichen Eliten von ihren eigenen Machenschaften abzulenken. Sich arrogant aufzublähen und mitleidig auf die Afghanen zu blicken, die vor den Terroristen in die „Freiheit“ flüchten möchten.

Natürlich, ins rechte Licht gerückt, wie es die Systemmedien machen, ist in Afghanistan die Hölle auf Erden, während Europa und die USA ein aufgeklärtes Paradies sind. In Wirklichkeit verurteilen hier Tyrannen die Tyrannei. Die eine erscheint offen im Sturmgewehr, die andere mit Maske und Genspritze.

Ausgrenzung aus der Gesellschaft

System-Journalisten und linke Politiker äußern in ihrer Doppelmoral ihre Sorgen um die im Islamismus unterdrückten Frauen, während sie den Bedenken der Frauen hierzulande, die sich vor Migrantenhorden ängstigen, die es mit der Gleichberechtigung nicht so genau nehmen, nur mit Hohn begegnen.

Sie empören sich unter anderem auch darüber, dass die Frauen in Afghanistan unter dem radikalen Regime vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Dass hierzulande offen darüber diskutiert wird, die nicht gegen Covid19 geimpften Menschen aus der gesamten Gesellschaft auszugrenzen, ist hingegen keinen Aufschrei wert. Ebenso nicht die weiteren willkürlichen Maßnahmen, mit denen die Bevölkerung seit eineinhalb Jahren drangsaliert wird.

Deshalb ist es auch beim Thema Afghanistan ebenso wichtig wie beim Thema Corona, die Darstellungen der führenden Politiker und ihrer treuen Medien genau zu hinterfragen. Jede Linie, die sie vorgeben, hat immer einen tieferen Sinn. Sie folgt einer größeren Logik. Darum sollte man sich vor zu schnellen Urteilen stets hüten und zuerst einmal einen Schritt zurück gehen.

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