Kommenden Montag beginnt in Österreich wieder der Vollbetrieb an Schulen. Dreimal Testen pro Woche wird zur Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht. Lassen sich Schüler nicht testen, droht den Eltern der Entzug der Kinder.

Der Wiener Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) kündigte im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Mittwoch an, dass wenn sich „Schüler auf Geheiß ihrer Eltern nicht testen lassen“, die Jugendfürsorge einschreiten würde, berichtet eine Tageszeitung. Konkret heißt das, dass den Eltern dann die Kinder entzogen werden können. Eine unfassbare Drohung – aber auch nicht mehr Neuland. In Tirol etwa wurden solche Schritte bereits in den Raum gestellt für den Fall, dass Eltern ihre Kinder zu regierungskritischen Demos mitbrächten.

Jagd auf die Kinder mit haltlosen Behauptungen

Faßmann führte aus, dass sich rund ein Prozent von Österreichs Schülern derzeit nicht testen lassen würden und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) meinte dazu, dass in Wien „Schul-Cluster“ dort auftreten würden, wo es besonders viele Testverweigerer gäbe. Eine völlig haltlose Behauptung, denn die Mär, dass Kinder Infektionstreiber wären, kann durch nichts bewiesen werden (Wochenblick berichtete). Sie sind es nicht – sie sind keine „Super-Spreader“! In einem Fall stellte sich in Wien nach einer Schulsperre heraus, dass ganze 62 (!) Tests falsch-positiv waren.

Kommt die Impfpflicht für Schüler?

Diese Aussage zeigt auch, dass die Hetzjagd auf Kritiker der Corona-Maßnahmen selbst vor den Kindern nicht Halt macht. Dass im nächsten Schritt die Impfung der 12- bis 16-Jährigen kommt, ließ Hacker dann auch gleich durchblicken, wie einem Bericht des ORF zu entnehmen ist. Die sinnlosen Tests, die die Voraussetzung für den Schulbesuch sind, würden so lange weitergeführt werden, bis ein Impfstoff für diese Altersgruppe zugelassen wird, kündigte er an. Bis wann dann auch eine Impfpflicht für die Kleinen kommen wird, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Das große Impfexperiment mit den Gentechnik-Impfstoffen, die nur eine Notfallzulassung haben, wird also ebenfalls auf die Kinder ausgeweitet (Wochenblick berichtee).

Ausgrenzung vom gesellschaftlichen Leben

Montag, Mittwoch und Freitag soll getestet werden, so Faßmann. Die 48 Stunden gültigen Testergebnisse der Gurgeltests werden dann in einem sogenannten „Ninja-Pass“ durch Einkleben von Pickerln dokumentiert. „Wir wollten keine Zettelwirtschaft, sondern haben uns für etwas Spielerisches entschieden“, lautet der verhöhnende Kommentar von Faßmann zum Testpass. Er erinnere an das „Panini-Album“.

Freizeitaktivitäten, wie der Besuch im Schwimmbad oder das Spielen auf Sportplätzen sollen dadurch ermöglicht werden. Auch der Besuch von Restaurants oder dem Friseur wird davon abhängig sein, erklärte Faßmann weiter. Kindern, die sich also nicht testen lassen, wird somit künftig auch die sportliche Betätigung verunmöglicht und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehrt.


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