Spital der Barmherzigen Brüder in Linz

Heute fand in Oberösterreich die Impf-Propaganda-Aktion „Protesttag Impfen“ statt. Wie Wochenblick berichtete, forderte die Ärztekammer (ÄK) OÖ aufgrund der niedrigen Impf-Bereitschaft im „Hoamatland“ Spitalsbedienstete dazu auf, in Dienstkleidung vor den Spitälern zu erscheinen. Es soll der Eindruck vermittelt werden: „Wir können nicht mehr. Lasst euch impfen!“ In widerwärtiger Weise werden die Gesundheitsbediensteten hier von der ÄK instrumentalisiert. Wochenblick-Redakteurin Birgit Pühringer war bei zwei Ordensspitälern in Linz vor Ort, um diesen neuen unrühmlichen Tiefpunkt der staatlichen Impf-Propaganda zu dokumentieren. Fotografieren wollte man ihr verbieten.

  • Üble Propaganda-Aktion der Ärztekammer in Linz
  • Knapp 100 Teilnehmer versammelten sich vor den beiden Ordensspitälern
  • 20 Minuten dauerte die Medien-Inszenierung der Impf-Propaganda
  • Wochenblick-Redakteurin Pühringer von der Örtlichkeit verwiesen

Propaganda-Aktion vor Ordensspitälern mit willfährigem Gesundheitspersonal

Begonnen wurde die landesweite Aktion heute in Gmunden und fand in insgesamt 17 Krankenhäusern statt. „Die vierte Welle verdanken wir nur den Impffaulen“, meinte dort der ärztliche Direktor der Salzkammergut-Klinik, Tilman Königswieser, laut Medienbericht.

Auch an beiden Ordensspitälern in Linz, den Barmherzigen Brüdern und den Barmherzigen Schwestern, fand die infame Aktion statt. Vor beiden Krankenanstalten versammelte sich das Personal, bestehend aus Krankenschwestern, -Pflegern und auch Ärzten. Sie alle nahmen in Schutzkleidung mit Masken und/oder OP-Kleidung an der Propaganda-Aktion teil und ließen sich so zum Werkzeug derselben machen. Vor dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern hatten sich etwa 100, bei den Barmherzigen Brüdern rund 80 Teilnehmer eingefunden.

Keine Protestaktion – sondern Propaganda-Inszenierung

Es handelte sich ganz eindeutig um eine reine Medieninszenierung. Der ORF OÖ war vor Ort, um zu filmen, die Menschen auf der Straße wurden nicht einmal angesprochen. Die Bilder fürs Fernsehen, also die Staatspropaganda, waren offenbar einziger Sinn und Zweck der Aktion. Man baute auf, positionierte sich und hielt die vorbereiteten Schilder in die Kameras. Auf diesen standen Sprüche zu lesen wie:

„Für gesunde Weihnachten, lass dich impfen!
Wir sind am Limit.“

„Wir krempeln die Ärmel hoch, du auch? Lass dich impfen! Nicht noch ein Corona-Winter, lass dich impfen!“

„Zurück zur Normalität, lass dich impfen!“

„Es reicht, lass dich impfen!
Nur klatschen hilft uns nicht, lass dich impfen!
Fakten statt Fakenews, lass dich impfen!“

Wochenblick war nicht willkommen!

Wochenblick-Redakteurin Birgit Pühringer wurde von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Örtlichkeit verwiesen. Man dürfe nur von der gegenüberliegenden Straßenseite aus fotografieren, wurde mitgeteilt. Kritische Journalisten sind wohl nicht erwünscht, aber das zeichnet Propaganda ja auch wieder aus: Sie duldet keine Kritik und keinen Widerspruch!

Nach ungefähr 15 bis 20 Minuten hatte der ORF seine Bilder. Dann wurde rasch wieder alles abgebaut und die Aktionen waren somit beendet.

Hier ein kurzes Video zur angeblichen „Protest-Aktion“:

 

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