Diskriminierungsverbote, Minderheitenschutz, Menschenrechte: der Westen achtet penibel darauf, Fremde gut zu behandeln. Das Beispiel Südafrika zeigt, was passiert, wenn die Weißen in der Minderheit sind.

Lange Zeit beherrschten weiße, europäische Auswanderer das Apartheidsystem in Südafrika. Heute stehen sie gesellschaftlich ganz unten und sind Mord, Verfolgung und Enteignung ausgeliefert. Sie sind praktisch vogelfrei. Und niemand will ihnen helfen.

Das Beispiel von Coronation Park zeigt, wie es den Weißen unter schwarzer Herrschaft ergeht. 

2013 besuchte das Portal Euronews den weißen Slum in Krugersdorp:

In Krugersdorp leben Weiße im Slum. Eine Frau berichtet, dass Südafrika längst zur Zweiklassengesellschaft wurde, in der Weiße benachteiligt werden.

Im neuen Apartheidssystem haben auch hochqualifizierte Weiße keine Chance mehr auf eine Anstellung. So sind die verarmten Weißen zum kargen Leben in Zelten und Wohnwägen in südafrikanischen Elendsvierteln gezwungen.

Die weißen Südafrikaner fühlen sich von den Schwarzen rassistisch diskriminiert. Sie klagen über den Terror der schwarzen Mehrheitsgesellschaft gegen die britisch- und holländischstämmige Minderheit. Von der Regierung sei der Zustand so gewollt.

Krugersdorp ist kein Einzelfall. Auch im Camp von Munsieville arrangieren sich Weiße mit dem Leben in bitterer Armut, aus dem sie im rassistischen Südafrika nicht entfliehen können:

Kein Asyl für Weiße Südafrikaner in Europa

Erst kürzlich erzählte die Kapstädterin Zita Rabek im Wochenblick-Gespräch, dass sie das Gefühl hat, dass der Rest der Welt vom Leid der Weißen in Südafrika nichts wissen will.

Dabei ist Europa für seine Aufnahmebereitschaft von Flüchtlingen aus aller Welt – in aller Welt – bekannt. Vor allem für dunkelhäutige, muslimisch-orientierte Zuwanderer werden NGOs, Mainstreammedien und etablierte Parteien es nicht müde, ihre Willkommensrufe in die Welt zu tragen. Für die Weißen aus Südafrika gibt es hingegen keine Willkommenkultur in Europa. Das zeigt eine parlamentarische Anfrage der AfD bereits im Jahr 2018. Sie haben kein Anrecht auf Asyl in Deutschland.

Im Zeitraum von Jänner 2017 bis November 2018 wurden sämtliche Asylanträge aus Südafrika durch die deutschen Behörden für negativ beschieden. 

BRD: Rassismus gegen Weiße eine „Notwendigkeit“

Die deutsche Bundesregierung findet die Diskriminierung der Weißen offenbar gerecht. Sie legitimiert sie im Zuge der Anfragebeantwortung durch die vorausgegangene Diskriminierung der Schwarzen:

„Vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen strukturellen Diskriminierung der schwarzen Mehrheitsbevölkerung durch das Unrechtsregime der Apartheid sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, auch mit den Mitteln der Gesetzgebung soziale und ökonomische Ungleichgewichte in der südafrikanischen Gesellschaft zu überwinden.“