Zwangsmaßnahmen und gesellschaftliche Ausgrenzungen, wie man sie eigentlich nur von totalitären Regimen kennt, gehören im Österreich des Corona-Zeitalters wieder zum traurigen Alltag. Willige Erfüllungsgehilfen finden sich auch…

Weil er auf eine genehmigte Demonstration gegen die Regierungsmaßnahmen geht, wird ein Grieskirchener Volksschuldirektor vom Dienst freigestellt. Obwohl Eltern und Kollegen Unterschriften für den Verbleib des Pädagogen sammeln und auch eine Onlinepetition innerhalb weniger Tage mehr als 5.000 Unterzeichner findet, wird der Direktor schließlich seines Postens enthoben und als „normaler Volksschullehrer“ an eine Kleinstschule versetzt. Ort des Geschehens ist nicht etwa Nordkorea oder Kuba, sondern Österreich im Jahr 2021.

Sippenhaftung für Kinder?

Eine Schülerin, deren Eltern auf einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen waren, wird in der Schule aus dem Klassenraum entfernt und muss abgesondert mehrere Stunden am Gang sitzen. Die Begründung: Sie sei nicht getestet – obwohl Tests freiwillig sind – und könne Corona haben. Mitschüler und Lehrkörper behandelten sie wie eine Aussätzige. Nun mag derartiges Vorgehen an die ehemalige „DDR“ oder die Sowjetunion erinnern, auch da wurden Dissidenten oder deren Kinder angeprangert und waren Repressionen unterworfen. Aber in Österreich?

Schikanen gegen Demonstrationsteilnehmer

Damit der Einzelfälle nicht genug, wird auch von Seiten von Organisatoren von Spaziergängen und Demonstrationen von Repressionen berichtet. So verlor bereits der bekannte Maßnahmen-Kritiker Florian Ortner seinen Führerschein bei einer Verkehrskontrolle, nachdem ihm über 30 Kilometer lang Polizeibeamte folgten, um auf einen angeblichen Fahrfehler zu warten und ihn anzuhalten. Ein anderer Demoorganisator aus OÖ schickte sein Maskenattest zur BH, um bei Veranstaltungen bei Durchsagen ohne MNS nicht gemaßregelt zu werden. Nun muss er zum Amtsarzt, um seine Eignung, ein Kraftfahrzeug zu lenken, untersuchen zu lassen. Denn es bestünden „erhebliche Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Eignung zum Lenken…“

Druck auf Arbeitgeber

Auch Teilnehmer von Demonstrationen berichten gegenüber dem Wochenblick immer wieder von „spontanen“ Verkehrskontrollen oder Anhaltungen und Kontrollen, wobei auch gedroht wird, den Arbeitgeber zu verständigen. Damit steigt nicht unbegründet auch die Furcht vor Kündigungen. Im Burgenland wurde zuletzt eine Amtsärztin aus dem Dienst entfernt, weil sie sich kritisch äußerte.