Sie fressen Unmengen Benzin, bieten kaum Komfort und haben keine Fahrhilfen, aber fast niemand kann sich ihrem Zauber entziehen. Was fasziniert Millionen Menschen in aller Welt an alten Fahrzeugen?

Ein Kommentar von Sabina Furtmayer

Austria Classic am Messegelände Wels

Das Auto als Kulturgut oder Status-Symbol – um von A nach B zu kommen, braucht man keine Ikonen wie Bugatti oder Jaguar. Auch weniger extravagante Vertreter, Puch 500 oder VW-Käfer, lassen die Herzen der meisten Menschen höher schlagen.

Jede Menge dieser Schmuckstücke gab es vor Kurzem am Messegelände in Wels zu bestaunen. Die Austria Classic ging in die zweite Runde und präsentierte exklusive Old- und Youngtimer, Militärfahrzeuge und historische Motorräder.

Unbeschreibliches Erlebnis

Vintage Fahrzeuge waren vertreten und die dazu passende Mode der 1950er-Jahre. Getragen wurden Petticoats und enge Bleistiftröcke. Ein älterer, sehr sympathisch aussehender Herr, der lange bei den verschiedenen Automodellen stehenblieb, stach mir besonders ins Auge.

„Es ist unbeschreiblich, so ein Auto zu fahren. Man sitzt fast im Freien, der Ausblick und vor allem der Klang von Motor oder Wagentür. Alte Fahrzeuge hatten noch keine Servolenkung. Wir steuern sie mit Körpereinsatz und fühlen es mit allen Sinnen“, schwärmte er.

In diesem Sinne, wünsche ich allen von Ihnen mit „Benzin im Blut“ eine gute Fahrt…