Ein 23-jähriger Iraner attackierte zwischen Jänner und Februar 2019 insgesamt 11 Frauen sexuell auf offener Straße. Als Strafe bekam er 60 Stunden Sozialdienst und Strafzahlungen an die Opfer. Der Staatsanwalt beantragte seine Abschiebung, das Gericht lehnte das ab.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Der Iraner trug bei seinen Übergriffen in Uppsala einen Mundschutz, wie ihn Chirurgen tragen, um sein Gesicht zu verbergen. Er griff den Frauen ans Gesäß und zwischen die Beine. Einige der Attacken wurden als versuchte Vergewaltigung eingestuft. Der Iraner benutzte für seine Umtriebe ein Auto der Stadtverwaltung Uppsala. Damit betreute er einen autistischen Jungen. Das Auto hatte ein GPS-System. Damit konnte die Polizei eine Verbindung zu allen 11 Übergriffen herstellen.

Alle Opfer sind sichtlich verstört

In einem Fall hinterließ der Sexstrolch seine DNA auf der Jacke seines Opfers. Die Verteidigung begründeten das so: das Opfer sei auf einer Parkbank gesessen, auf die der Angreifer gespuckt habe. Das Gericht verurteilte den Mann zur Strafzahlungen von 1.640 Euro an zwei Opfer und 470 Euro an die anderen neun Opfer. Der Staatsanwalt kündigte Einspruch gegen die Einstufung der Taten als einfachen sexuellen Missbrauch an. Die schwedische Zeitung Nyheter Idag berichtete, einige Frauen seien seither traumatisiert. Manche wagten es nicht, ihren Partnern davon zu erzählen. Andere saßen minutenlang im Schneegestöber, bevor sie die Polizei rufen konnten. Andere schauen seither ständig über die Schulter, hören keine Musik mehr auf der Straße und werden nervös, wenn Männer sie anschauen.

Massive Spannungen zwischen Schweden und Migranten

Schweden hat in den letzten Jahren ca. 200.000 Asylwerber aufgenommen, zum Großteil aus islamischen Ländern. Die sozialistische Regierung setzt die Pro-Einwanderungspolitik fort. Mittlerweile gibt es bereits massive Spannungen zwischen der Stammbevölkerung und Zugewanderten. Seit letztem Monat erhebt der schwedische Rat zur Vermeidung der Kriminalität in einem breit angelegten Projekt, ob es einen Zusammenhang zwischen Einwanderung und Kriminalität gibt. Es ist die erste Studie dieser Art seit 2005. Damals schafften die Behörden die Angabe des ethnischen Hintergrundes bei Straftaten ab. Aus einem Bericht von 2017 geht hervor, dass Migranten für 90% schwerer Sexualtaten – inklusive (Gruppen-)Vergewaltigung – verantwortlich sind. 2018 gab es in Schweden eine Rekordzahl von 7.556 Vergewaltigungen, berichtet der Rat zur Kriminalitätsvermeidung.