UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ist ein Verfechter der globalen Migration. Denn, einerseits sei es ein Menschenrecht, das eigene Leben zu verbessern.

Von Kornelia Kirchweger

Andererseits brauchen die überalterten Industrieländer junge Arbeitskräfte. Migration bringe also wirtschaftlichen und sozialen Nutzen für alle. Wir müssen es uns zur Aufgabe machen „die Chancen zu erweitern, die die Migration uns allen bietet.“

Trump kündigt Widerstand an

So formulierte es Guterres anlässlich der Präsentation des UNO-Weltpaktes für Migration. Der Pakt soll im Dezember unterzeichnet werden. Er ist völkerrechtlich nicht bindend, aber eine Absichtserklärung der Unterzeichner und Leitlinie für die Migrationspolitik.

US-Präsident Trump wird dabei nicht mitmachen, die UNO-Pläne verletzen die Souveränität der USA, meinte er. Die EU, die auch Österreich vertritt, begrüßte das UNO-Vorhaben. Brüssel leistete mit dem Reformentwurf der Dublin-Regelung schon Vorarbeit: das soll zusätzliche Möglichkeiten für Migration schaffen

25 Millionen für Deutschland

Es geht also – ganz unverhohlen – nicht um weniger, sondern um mehr Zuwanderung. Schon im Jahr 2000 veröffentlichte die UNO eine Studie über „Bestandserhaltungsmigration“.

Demnach bräuchte Deutschland bis zum Jahr 2050 etwa 25,2 Millionen Migranten, die EU 79,6 Millionen Zuwanderer. Eines ist klar: im Gegensatz zum UNO-Generalsekretär Guterres sehen die Bürger der betroffenen Länder darin weder einen sozialen noch einen wirtschaftlichen Nutzen.