Denkt man zurück, findet man zu jeder Zeit immer irgendein großes Thema, mit dem die Menschen in Angst gehalten wurden. Der drohende Atomkrieg war vielleicht die einzige unsichtbare Bedrohung, die für den Bürger zwar nicht überprüfbar, aber erschreckend real war. Sie ermöglichte Geschäfte in Milliardenhöhe.

Von Willi Huber

Dabei ist nicht nur die (Wett-)Rüstungsindustrie gemeint. Zahllose Schutzbunker und Ausstattungen verhalfen klugen Unternehmern zu Riesengewinnen. Doch auch nach dieser Zeit fanden sich immer wieder Geschäftsideen, die nach demselben Prinzip funktionierten: Bedrohe die Öffentlichkeit mit einer Gefahr, die so schrecklich erscheint, dass die Menschen um den Weiterbestand der Menschheit fürchten müssen. Beispiele sind das Waldsterben, das Ozonloch, der Feinstaub – und in jüngster Zeit der Klimawandel.

All diese Themen sind so konzipiert, dass keine Widerrede möglich ist. Vielmehr behauptet man – oft ohne jeglichen haltbaren Beweis – dass ein wissenschaftlicher Konsens über die Bedrohung bestünde. Und dann geht es ans Zahlen. Jedes Mal wandern Abermilliarden von den Taschen der Steuerzahler auf die Konten glücklicher Empfänger. Und jedes Mal wird die Methode der Umverteilung perfektioniert. Der angebliche Klimawandel führte zu „Zertifikat­handel“, neuen Steuern und politischem Zwang – und wir haben bestimmt noch nicht alles gesehen, was unter diesem Deckmäntelchen möglich ist.