Ich will nicht an die große Weltverschwörung glauben! Doch die Vehemenz, mit der man Menschen zu ruinieren versucht, die eine andere Ansicht als die Regierung über die Gefährlichkeit des Corono-Virus und auch über dessen Eindämmung haben, nährt schon die Vermutung, dass es der politisch herrschenden Kaste in Österreich auch um etwas anderes geht, als nur um die Gesundheit ihrer Bürger.

von Kurt Guggenbichler

„Am 1. April geht es los“, erläutert Nelweg, nicht ohne den Hinweis, dass es sich dabei um keinen Aprilscherz handele.
Denn um zu scherzen, sei die Zeit zu ernst, allerdings nicht wegen der sogenannten Pandemie, sondern wegen der Regierung, deren Rettungsmaßnahmen nicht überzeugen und das Land wirtschaftlich ruinieren würden.

Mauscheleien im Kurz-Umfeld

Regieren sei nämlich eine Kunst, die diese Regierungstruppe aber nicht beherrsche, ärgert sich Nelweg und schimpft: „Sie kann es einfach nicht!“ Das habe Kurz vor gar nicht so langer Zeit seinem früheren Koalitionspartner vorgeworfen, nun aber selbst den Beweis erbracht, dass die Türkisen mit den Grünen dazu nicht fähig seien.
Zudem sei das Umfeld von Kurz & Co. in Mauscheleien verstrickt, glaubt Nelweg, auch wenn bis zur vollständigen Aufklärung der diversen Sachverhalte die Unschuldsvermutung für die Verdächtigen gelte.

Irgendjemand muss etwas tun

Doch dass soviele Probleme bei der Regierungsmannschaft nun gehäuft auftauchen, kann nach Ansicht des Steinhausers kein Zufall sein. Auch viele andere Österreicher dürften so darüber denken, glaubt Nelweg, weshalb er sich entschlossen hat, mit seinem restaurierten Lohner-Roller aus dem Jahr 1954 auf eine Unterschriftensammelfahrt durch ganz Österreich zu gehen.
„Irgendjemand muss etwas tun“, betont er, „wenn sich schon die Wirte so auf dem Kopf herumtanzen lassen.“

Unterschriftenliste um Druck zu machen

Er sammle deshalb Unterschriften für den Rücktritt der Regierung, sagt Andreas. Starten will er am 1. April in Vorarlberg und sich über Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und das Burgenland bis nach Wien vorarbeiten.
„Am 1. Mai will ich am Ballhausplatz sein, um dort Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Liste mit den Unterschriften zu übergeben.“
Nelweg hofft, dass es viele Unterschriften sein werden, damit entsprechend Druck gemacht werden könne.
In den unabhängigen Medien und TV-Sendern, wie auch über die diversen Communities im Internet will er für sein Anliegen und seine Protestfahrt trommeln. „Ich will, das was passiert!“