Ups! Edeka erntet nach Aktion gegen Rassismus Mega-Shitstorm
Karikatur: "Wochenblick" / Hintergrundfoto: Fotolia, Andrey Popov / Bildkomposition "Wochenblick"

Mit einer Aktion gegen Rassismus löste die Supermarktkette Edeka einen gewaltigen Shitstorm im Netz aus. In der Hamburger Filiale in der Hafencity wurden am Samstag sämtliche importierten Produkte aus den Regalen entfernt.

Stattdessen wurden Schilder aufgestellt, die sogenannten „Fremdenfeinden“ die Augen öffnen sollen.

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„Völlig blödsinnig“

„So leer ist ein Regal ohne Ausländer“ oder „Unsere Auswahl kennt heute Grenzen“ steht auf den Schildern in den komplett leeren Regalen geschrieben. Edeka erwartete sich großen Jubel und viele zahlende Kunden für ihre gewagte Initiative.

Kunden verwundert

Aber die Aktion ging völlig nach hinten los. Aus allen Lagern hagelte es Buh-Rufe auf die Supermarktkette. Sogar die Facebook-Anhänger der „Weißen Rose Gemeinschaft“, die sich gegen Rassismus und Intoleranz stark macht, schimpfen und spotten in hunderten Facebook-Kommentaren auf die Edeka-Kampagne:

"Gegen Rassismus": Edeka erntet für Aktion Mega-Shitstorm "Gegen Rassismus": Edeka erntet für Aktion Mega-Shitstorm 1 "Gegen Rassismus": Edeka erntet für Aktion Mega-Shitstorm 2 "Gegen Rassismus": Edeka erntet für Aktion Mega-Shitstorm 3

Edeka gegen Regionalität?

Mit dieser Aktion würde Edeka nur beweisen, dass die Supermarktkette den Großteil seiner Waren aus dem Ausland importiert und auf Regionalität keinen Wert legt, ist für viele Facebook-Nutzer klar. So postet ein Kritiker:

„Im Umkehrschluss heißt das, dass bei Edeka statt auf Regionalität, Umweltschutz und Sicherung der deutschen Arbeitsplätze lieber auf billige Importware Wert gelegt wird. Gut zu wissen und danke für die Ehrlichkeit“.

 

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