Am Montag fiel das Urteil in dem aufsehenerregenden Fall in Dortmund. An der Martin-Luther-King-Gesamtschule hatten sich drei Jugendliche mit Migrationshintergrund verabredet, ihren Lehrer in einen Hinterhalt zu locken und dort mit einem Hammer zu erschlagen. Der Haupttäter wurde wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen.

Wochenblick berichtete schon damals, was der Mainstream verschwieg. Und auch diesmal wird der Hintergrund der Jugendlichen nicht erwähnt, wie man beispielsweise hier in den Ruhrnachrichten oder beim WDR nachlesen kann. Überall ist die Rede von „Jugendlichen“.

Hinterhalt mit Hammer

Weil die Schüler mit ihren Noten nicht zufrieden waren, wollten sie ihren Lehrer Wolfgang W. am 9. Mai des Vorjahres mit einem Hammer ermorden. Dazu lockte man ihn in einen Hinterhalt. Dem Lehrer kam die Sache seltsam vor, er befürchtete einen Übergriff und blieb wachsam. Letztendlich passierte ihm nichts. Im Gerichtsverfahren kam auf, dass die drei Schüler in Folge via Whatsapp einen weiteren Plan schmiedeten.

Sehr milde Urteile

Das Urteil fiel aufgrund des jugendlichen Alters der drei Täter relativ mild aus. Der Hauptangeklagte, heute 17 Jahre alt, wurde wegen versuchten Mordes zu drei Jahren Haft verurteilt. Ein Mittäter, heute 18 Jahre alt wurde zu drei Wochen Jugendarrest und 100 Sozialstunden verurteilt. Der Dritte wäre „aus freien Stücken von der Tat zurückgetreten“ und wurde deshalb freigesprochen. Der heute 19-Jährige wurde aber wegen einer anderen Tat schuldig gesprochen. Wegen Sachbeschädigung erhält er ein Wochenende Jugendarrest und die Verpflichtung zu 50 Sozialstunden.