George Soros, US-Multimilliardär und Kämpfer für eine offene Welt kaufte gemeinsam mit der regierungskritischen polnischen Mediengruppe Agora einige der wichtigsten Radiosender des Landes. Im November wird in Polen gewählt. Der Kauf hat auch wichtige politische Gründe.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger 

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Regierungspartei prüft Verstoß gegen Wettbewerbsregeln

Die rechte Regierungspartei PiS (Partei für Recht und Gerechtigkeit) lässt nun prüfen, ob der Deal nicht gegen Wettbewerbsregeln verstößt. Denn die Konstruktion des Geschäftes ist nicht unbedenklich: Die SFS Ventures, in der ein Fonds von George Soros ist, kaufte im Februar gemeinsam mit der Mediengruppe Agora SA die Medienholding Eurozet. Deren Besitzer war die tschechische Media Invest AS, die dem Prager Milliardär und Investor, Daniel Kretinsky, gehört. Eurozet betreibt 7 Radiosender, darunter auch „Zet“ den zweitgrößten Sender des Landes, mit 13 Prozent Marktanteil.

Soros übernahm 60 Prozent  der Eurozet-Anteile. Agora kaufte die restlichen 40 um 35 Mio US-Dollar und sicherte sich die Kaufoption auf den gesamten Fonds innerhalb von drei Jahren. Soros ist damit eine Art Kreditgeber…

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