Ein 26-jähriger US-Armee-Veteran aus Los Angeles, der zum Islam konvertierte, plante einen Bombenanschlag auf den „Marsch weißer Nationalisten“ der jedes Jahr um diese Zeit am Strand von Long Beach/Kalifornien, stattfindet. FBI-Undercover Agenten beobachteten den Mann seit Wochen und konnten den Anschlag verhindern. Als Motiv gab er Rache für den Anschlag auf die Moscheen im neuseeländischen Christchurch an, es sollten so viele Menschen wie möglich dabei sterben, berichtete u.a. Fox News. Darüber hinaus sollten noch weitere Anschläge stattfinden.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

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Der von US-Medien als Mark Domingo bezeichnete Mann war für die USA in Afghanistan im Einsatz. Aufgeflogen sind seine Anschlagspläne, nachdem das FBI ein Posting des Verhafteten fand, in dem er nach Verbündeten suchte und ein erneutes „Las Vegas“ forderte. Er bezog sich dabei auf die Massenschießerei in Las Vegas von 2017, bei der 58 Menschen getötet wurden.

Staatsanwalt: Linke provozieren Gewalt

Die Ermittler glauben, Domingo plante den Anschlag seit Monaten, alleine. Staatsanwalt Nick Hanna dazu: wir haben eine ernsthafte Bedrohung abgewendet, die viele Todesopfer gefordert hätte. Diese Geschichte zeige aber auch, dass die von den Linken seit Jahren getrommelten „Schlag den Nazi“-Parolen potenzielle Terroristen radikalisiere. Jede politische Gewalt ist gleichermaßen abzulehnen, egal wer sie anzettelt und was die Ziele sind.

Tötungspläne auch gegen Juden und Polizei

Laut Behörden plante der Verhaftete noch weitere Anschläge: so etwa gegen Juden auf ihrem Weg in die Synagoge, auf die Flaniermeile Santa-Monica-Pier, auf Los Angeles Autobahnen und Polizeistationen. Er befürworte den Gewalt-Jihad und wolle ein Märtyrer werden. Undercover-FBI-Beamten erzählte er, er brauche eine Waffe, die mindestens 50 Menschen töten könne. Am besten eine ferngezündete Nagelbombe mit besonders langen Nägeln, die innere Organe von Menschen treffe. Er erwähnte auch, dass die Amerikaner für ihre weltweiten Attacken auf Muslime bestraft werden sollen.

Bis zu 15 Jahre Gefängnis

Domingo’s Bruder sagte, er habe geglaubt, dass die Konvertierung zum Islam ihm bei der Lösung persönlicher Probleme half und er eine Linie in seinem Leben gefunden habe. Er sei sprachlos, darüber, was nun ans Licht kam. Domingo hatte keine Vorstrafen. Die jetzige Anklage wegen eines geplanten Terroraktes könnte ihn für 15 Jahre ins Gefängnis bringen.

Auch Anschlag auf Synagoge aus Rache für Neuseeland-Massaker

Die Gewaltspirale dreht sich also beängstigend weiter. In San Diego, nicht weit von Los Angeles entfernt, gab es vor einigen Tagen einen Anschlag auf eine Synagoge, bei der eine Person starb und weitere verletzt wurden. Der mutmaßliche 19jährige Attentäter berief sich bei seinem Motiv ebenfalls auf die Neuseeland-Anschläge, berichtete Fox-News.