In den USA vergeht kaum ein Tag, an dem im Umfeld der BLM-„Demonstranten“ nicht Menschen ermordet werden. Am 23. Juli traf es den 60-jährigen politischen Aktivisten Bernell T. Der in Milwaukee bekannte und laut US-Medien geachtete Schwarze musste möglicherweise sterben, weil er für Präsident Trump eintrat. Dabei vertrat er auch die Anliegen von BLM.

Bernell T. scheint ein vielschichtiger Charakter gewesen zu sein. Er engagierte sich religiös, unterstützte eine demokratische Kandidatin für das Bürgermeisteramt, verstand die Anliegen von Black Lifes Matter (BLM) aber setzte sich auch für US-Präsident Trump ein. Kurz nach Mittag wurde er am vergangenen Donnerstag außerhalb seines Büros von Unbekannten erschossen. In den USA vermutet man, dass es daran liegen könnte, dass der Mann häufig mit einem Schild zu sehen war, auf dem für Präsident Trump geworben wurde. Neben diesem Schild wurde er quasi hingerichtet.

Geachteter Freund und Lehrer

Freunde, Nachbarn und flüchtige Bekannte gaben an, dass Bernell „einfach voller Liebe war“. Ein angenehmer, sicherlich schrulliger Mensch, der gerne auf höfliche Art und Weise mit jedermann über Politik diskutierte. Er wird als selbstlos und hilfsbereit beschrieben.

Republikaner fordern genaue Untersuchung

Die US-Republikaner fordern eine genaue Untersuchung der Hintergründe, speziell ob es ein politisches Motiv gab. Es wäre nicht hinzunehmen, dass Menschen wegen ihrer politischen Ansichten verfolgt, verletzt oder ermordet würden.  Im Vorfeld der nahenden US-Wahlen überziehen Horden der linksextremistischen Antifa und der als terroristisch und antisemitisch bezeichneten BLM-Bewegung viele Städte mit Gewalt und Zerstörung. Wo linke Demokraten regieren, lässt man sie zumeist gewähren, während die konservativen Republikaner auf Wiederherstellung der Ordnung beharren.

Linke Bürgermeisterin besorgt

Auch die linke Bürgermeisterin Taylor, die von Bernell unterstützt wurde, äußerte große Sorge. Sollte sich herausstellen, dass der Mann aufgrund seiner politischen Einstellung ermordet wurde, wäre dies ein großes Problem. Sie selbst würde das Recht von jedem achten, zu unterstützen wen er möchte und zu sagen was er möchte, auch wenn sie selbst anderer Meinung wäre.