Seit in Indien die Corona-Impfkampagne begonnen hat, steigt auch die Zahlen von Corona-Toten wieder. Nur ein Zufall oder hängt es doch mit den Impfungen zusammen?

Das Phänomen ist nicht neu. Kaum wird in einem Land mit großangelegter Durchimpfung der Bevölkerung gegen das Corona-Virus begonnen, steigt auch die Zahl der Corona-Toten an. Vor allem in Ländern mit einem Verhältnis von mehr als 10 verabreichten Impfdosen pro 100 Einwohnern ließen sich steigende Todeszahlen feststellen. (Wochenblick berichtete) Ein ähnliches Bild zeigt sich nun auch im bevölkerungsreichen Indien.

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Bis zur Impfung gut durch die Krise

Dabei war kam vor allem Indien bisher recht gut durch die Krise. Durch den Einsatz von Ivermectin konnte die Zahl der Todesfälle durch Corona im Vergleich zu anderen Ländern deutlich gesenkt werden. Nun wurde allerdings ab Mitte Jänner mit den Impfungen begonnen. Ab Mitte Februar stieg die Zahl der Impfgaben deutlich an – und in den letzten Wochen dann plötzlich die tägliche Sterbeziffer.

Verwendet wurde in Indien hauptsächlich der Impfstoff von AstraZeneca, der jedoch unter dem Namen „Covidshield“ vor Ort produziert wird, daneben noch der russische Sputnik V-Impfstoff. Insgesamt sind mittlerweile rund 100 Millionen Menschen geimpft worden, was allerdings nur knapp 8 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht.

Steigende Covid-Fälle

Im selben Maße steigt logischerweise auch die Zahl der aktiven Covid-Fälle stark an. Ob dies an der Impfung liegt oder ob es doch an dem Hindu-Fest Holi liegt, welches dem Subkontinent nun die „dritte Welle“ beschert und somit auch die Zahlen nach oben treibt, ist wohl ein Thema, über welches trefflich gestritten werden kann. Zumal auch erst kürzlich eine indische Corona-Mutation entdeckt wurde.

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