Aufreger im Internet: Auf Facebook schockt der linke Journalist Klaus Kufner die Öffentlichkeit. Er propagiert seine Meinung, dass er viel lieber einen kommunistischen Diktator wie Fidel Castro als Bundespräsident hätte als jemanden wie Norbert Hofer, den er im selben Atemzug als Nazi beschimpft.

Im Unterstützungskomitee für Alexander van der Bellen wirbt der in einer parlamentarischen Anfrage als linksextrem bezeichnete Kufner damit, dass er glaubt Alexander Van der Bellen sei als oberster Bewahrer der Menschenrechte und der Verfassung der bessere Kandidat.

VdB-Unterstützer: Kufner will Killer-Castro lieber als Hofer 1

Castro galt vielen als Todes-Tyrann von Kuba

Wie ehrlich er es mit diesem Anliegen meint, erkennt man, wenn man etwas in die Historie des verstorbenen Kuba-Machthabers Castro blickt. Als Bewahrer der Menschenrechte und der Verfassung hat sich der verstorbene Diktator Castro jedenfalls nicht hervor getan. Gemeinsam mit seinem Genossen Ché Guevara überzog er die Karibikinsel mit einem brutalen Blutregen.

Im Zuge der gewalttätigen Machtübernahme Castros wurden tausende Menschen ohne Gerichtsverhandlung getötet, gefoltert und verschleppt. Alleine für 216 Personen gab Ché Guevara, die rechte Hand Castros, persönlich den Erschießungsbefehl.

Scharfe Kritik an Kufner

Einen solchen gewalttätigen Demokratie-Verächter möchte der Van der Bellen-Unterstützer Kufner anscheinend für Österreich. Kritiker urteilen, dies sage auch einiges darüber aus, wie viel Klaus Kufner das Leben politisch anders denkender Wert ist. Auf Facebook erntet Kufner für seine sehr umstrittene Positionierung viel Kritik:

Auch zuvor sparte Kufner nicht an sehr provokanten Äußerungen. So präsentierte er sich im März mit einem Plakat „FRÖ raus! Flüchtlinge rein!“ und zeigte dazu seinen Mittelfinger:

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