Für das Ansehen Österreichs im Ausland“: Darum ging es vielen Leuten beim letzten Präsidentschaftswahlkampf, als sie ihre Stimme Alexander Van der Bellen gaben. Jetzt blamiert dieser ehemalige Grün-Parteichef die Republik abermals in aller Welt. Und zwar vorsätzlich und arrogant. Die gefühlte Botschaft an die Österreicher: „Wir lachen über euch ihr dummen Untertanen.“

Ein Gastkommentar von Stefan Magnet

Wie der „Wochenblick“ und alle anderen Medien berichteten, trieb sich der Bundespräsident Van der Bellen (VdB) nach Mitternacht noch in einem Lokal herum und wurde – zumindest diesmal – erwischt. Das ist illegal, da gegen die Corona-Sondervorschriften, die Politiker wie er unermüdlich als „überlebensnotwendig“ vermarkten.

Irre arrogant

Tausende Wirte stehen vor dem Ruin, weil sie sich an die schikanösen Vorgaben der Regierung halten müssen. Bei Zuwiderhandlung drohen drakonische Strafen. Und auch die Gäste müssen die strengen Sperrstunden einhalten, weshalb viele Wirte auch über mangelnde Kundschaft klagen: Van der Bellen geht allerdings nicht mit gutem Beispiel voran, sondern sitzt seelenruhig bis nach Mitternacht beim Nobel-Italiener seiner Wahl.

Kurz im Kleinwalsertal, Van der Bellen im Restaurant: Sie zeigen mit einem solchen Gebaren, dass sie sich selbst nicht an die dubiosen Regeln halten. Sie legen ein geradezu fahrlässig arrogantes Verhalten an den Tag und man denkt unweigerlich immer wieder an den Satz: Hochmut kommt vor dem Fall. Apropos Hochmut…

Kurz-Freund „Ho“ bejubelt VdB

Der Szene-Wirt Martin Ho, der als Spezi und Vertrauter von Sebastian Kurz gilt, macht sich prompt über die Restaurant-Aktion von VdB lustig. Während der Präsident um Glättung der Wogen bemüht ist, gießt Martin Ho weiter Öl ins Feuer. In den sozialen Medien postet er „Willkommen im Club, Mr. President“.

Martin Ho wird vorgeworfen, dass in seinem Lokal eine illegale Corona-Drogen-Party stattgefunden haben soll. Der „Wochenblick“ stellte umfangreiche Recherchen an. Da in diesem Zusammenhang auch immer wieder Schlagworte wie Drogen, illegale Geschäfte und andere Gesetzesverstöße zu hören sind, stellt sich die Frage, was der „Szene-Wirt“ vietnamesischer Abstammung meint, wenn er den Präsidenten „im Club“ willkommen heißt.

Bananenrepublik

Im Zuge des Wahlkampfs in Österreich 2016, als Van der Bellen mit knapper Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde, stellte ein Salzburger Bauunternehmer selbst gemachte Fahnen einer rot-weiß-roten „Bananenrepublik“ auf. Der Bundesadler hielt statt Hammer und Sichel Bananen in den Klauen. Prompt kamen die Hüter der Republik! Sie wollten eine „Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole“ erkannt haben. Man zeigte den Unternehmer an – doch glücklicherweise war sich die Justiz zu blöd für diese Art von Humorlosigkeit und stellte das Verfahren ein.

Die Verletzung seiner eigens gemachten Corona-Abstands-Regeln von Sebastian Kurz im Kleinwalsertal ging um die Welt. Und auch VdBs Restaurant-Nachtschicht schaffte es in die BBC-News, den Guardian, die New York Post und unzählige andere Blätter und Medien rund um den Globus. Überall lacht man über die „tollpatschigen“ Aktionen der österreichischen Polit-Führung. Vermutlich wollten das die Grün-Wähler bewirken, als sie an das tolle Ansehen Österreichs im Ausland gedacht haben…