Der sozialistische Machthaber maduro hat kaum noch Rückhalt in der Bevölkerung. Eine tiefe Wirtschaftskrise und das undemokratische Streben des Präsidenten führen regelmäßig zu Massenprotesten.

Der Staatssozialismus in Venezuela ist nicht mehr zu finanzieren. Die Versorgungslage ist verheerend, und der sozialistische Präsident Nicolas Maduro hält an der Macht fest. Doch nun könnte bald die gesamte Ölproduktion des südamerikanischen Landes zusammenbrechen.

Obwohl die Versorgungslage in Venezuela seit Jahren schlecht ist und die Bevölkerung regelmäßig gegen den sozialistischen „Fast-Diktator“ und Präsidenten Maduro protestiert und auf die Straße geht, konnte sich dieser bisher an der Macht halten.

Doch nun verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage in der bolivianischen Republik noch einmal dramatisch. Grund dafür ist, dass die Ölproduktion des OPEC-Staates vor dem völligen Zusammenbruch steht, womit auch die Quelle für die sozialistischen Wohltaten gänzlich versiegt. Noch 2014 stammten 96 Prozent der Staatseinnahmen aus dem Ölgeschäft. 2017/2018 brachten die Ölverkäufe nur mehr 40 Prozent der Devisen­einnahmen, die restlichen Verkäufe dienten reinem Schuldendienst an Russland und China sowie als Entgelt an Kuba für dessen Dienstleistungen im Land.

Indien als größter zahlungspflichtiger Abnehmer nach den USA fiel Mitte März 2019 als Kunde weg. Obwohl Venezuela als OPEC-Gründungsmitglied über die vermutlich weltweit größten Ölreserven verfügt, liegt die Produktion mittlerweile auf dem Niveau des OPEC-Schlusslichts Äquatorialguinea und rangiert auf Augenhöhe mit Libyen. Verantwortlich dafür ist, dass kaum Geld in Instandhaltung und Infrastruktur floss und auch kaum investiert wurde.