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Paukenschlag beim Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 15-Jährigen in Tulln („Wochenblick“ berichtete)! Die Beschuldigten, zwei angeblich 19-jährige Asylwerber, wurden jetzt freigesprochen. In den Aussagen des betroffenen Mädchens habe es „Widersprüche“ in den Details sowie zum Gesamtgeschehen gegeben, begründete der vorsitzende Richter das Urteil.

Der Prozess in St. Pölten dauerte somit lediglich einen Tag an. Der Schöffensenat habe sich das Urteil keineswegs leicht gemacht, betonte der vorsitzende Richter.

Im Zweifel für die Angeklagten

Zwei Mitglieder des Senats seien für einen Freispruch gewesen, zwei für einen Schuldspruch. Im Zweifel habe man dann für die Angeklagten entschieden.

Die 15-Jährige wurde insgesamt fünf mal unter anderem kontradiktorisch befragt. Laut Angaben des Anwalts leidet sie sehr unter dem Fall, steht psychisch unter enormen Druck. Sie befindet sich noch immer in Psychotherapie.

Wieder auf freiem Fuß

Die beiden beschuldigten Asylwerber wurden zuerst aufgrund von DNA-Untersuchungen ausgeforscht und festgenommen. Von einem dritten Verdächtigen fehlt jede Spur. Sie wurden jetzt laut Medienberichten enthaftet – und sind wieder auf freiem Fuß.

Die Staatsanwaltschaft hat Nichtigkeitsbeschwerde angemeldet, die Urteile sind somit nicht rechtskräftig.