Bereits im Juli berichtete der Wochenblick über die Zustände in Berlin. Dort stehen Vergewaltigungen an der Tagesordnung. Wie aus einer Beantwortung einer AfD-Anfrage durch den Berliner Innensenat hervorgeht, wird in Berlin alle zehn Stunden eine Frau vergewaltigt. Dabei nehmen Gruppenvergewaltigungen dramatisch zu. Die meisten Täter stammen aus dem Ausland.

Der AfD-Abgeordnete Marc Vallendar stellte die Anfrage zu den Berliner Vergewaltigungszahlen an den Innensenat. Jetzt wurde sie beantwortet: So wurden 2019 laut Polizeiangaben 864 Personen vergewaltigt. Damit hat die Anzahl der Vergewaltigungen in Berlin um nahezu 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 zugenommen. Wie viele sogenannte „Pass-Deutsche“ unter den Tätern waren wurde nicht aufgeschlüsselt. Doch fast die Hälfte (46%) der 560 Tatverdächtigen waren Ausländer (256) ohne deutsche Staatsbürgerschaft.

Gruppenvergewaltigungen nehmen zu

Der bisherige Höchststand von Gruppenvergewaltigungen lag im Jahr 2014 (82 Fälle). 2019 erfolgte dann ein Anstieg auf 94. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 15 Prozent. Rund die Hälfte der Gruppenvergewaltigungen ging auch 2019 auf das Konto von Ausländern ohne Staatsbürgerschaft. In 43 Fällen gingen sie in der Gruppe auf ihre Opfer los.

Auch Kinder und Greise nicht sicher

Der Großteil der Tatverdächtigen war zwischen 30 und 40 Jahre alt. Viele der Opfer sind noch Kinder. So waren zwölf der Vergewaltigungsopfer im Vorjahr weniger als 14 Jahre alt. Doch auch vor Greisen machten die Vergewaltiger nicht halt. 19 der Opfer waren bereits über 60 Jahre alt!

Die meisten Vergewaltigungen fanden in Wohnhäusern statt. Vereinzelt kam es auch zu Sexattacken in Parks, im Wald oder auf der Straße.