Verhaberung gibt es genauso in Oberösterreich!
Foto: Bildkomposition "Wochenblick", pixabay

Ein Kommentar von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Für alle, die es noch immer nicht wahrhaben wollen: Die Verhaberung zwischen Politikern und Journalisten ist ein schon seit vielen Jahren weit verbreitetes Problem, das durch den jüngst bekannt gewordenen Fall Tarek Leitner/Christian Kern wieder einmal Wellen machte und bei weitem nicht nur ein Wiener Phänomen ist.

Das gibt es auch in Oberösterreich!

Kein geringeres Übel ist die Verhaberung zwischen Journalisten und Unternehmensführern, wovon auch das betriebsstarke Oberösterreich besonders betroffen ist. Man muss nicht unbedingt gemeinsam in den Urlaub fahren, um sich glücklich verhabern zu können, auch gemeinsame Bergbesteigungen (oder Marathonläufe?) zwischen – sagen wir mal – einem Chefredakteur und dem Chef einer Bank, die zu den oberen Geldinstituten des Landes zählt, schaffen schon ein sehr bedenkliches Nahverhältnis.

Von Banken und Tageszeitungen

Und was ist vom Redakteur (Name der Red. bekannt) einer angesehen Tageszeitung zu halten, der sich für die Moderation einer Wahlkampfveranstaltung einer politischen Partei bezahlen lässt und dann auch noch im eigenen Blatt selbst darüber berichtet? Vieles davon weiß und kennt die Öffentlichkeit nicht und erführe sie davon, wäre sie vermutlich auch nicht weiter verwundert. Denn die gesamte Presse hat auf Grund ihres in den letzten Jahren zu beobachtenden Verhaltens keinen guten Ruf, obwohl es Ausnahmen in der Medienlandschaft gibt. Welche das sind, werden intelligente Österreicher leicht erkennen können.

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